“rum & num” ist seine vierte Solo-Platte – wieder hat Maxi Pongratz viele Fragen, ans Leben, an uns, an sich und möglicherweise ans Universum. Die Blicke, die er aufs Dasein und die schiere Unmöglichkeit eines Durchblicks auf dasselbe wirft, kennen wir doch alle nur zu gut, dieses scheinbar Simple im doch ziemlich Komplizierten. Wie schön, dass da einer ist, der diese Fragen für uns stellt, wo ja auch wir die Antworten in den seltensten Fällen einfach so aus dem Ärmel schütteln können.
Die Tücken des Alltags, die kleinen Beschwernisse im Menschsein, die Schlafstörungen, die bewölkten Dienstage, sein und unser aller Stress, und all die Kleinigkeiten, die aber doch gar nicht so klein sind, wenn man mal genauer hinschaut und hinhört, tummeln sich in den Liedern des Maxi Pongratz. Da bewegt sich einer zwischen Stadt und Land, Wirtshausmusik und Dada, Tradition und Rebellion, zwischen Witz und Melancholie, Poesie und Klang, Schüchternheit und Schalk.
Denn das kann Maxi Pongratz wie kein Zweiter. Vor allem kann er, ob mit Akkordeon, das atmet, mal stockend, mal panisch, dann wieder ruhig und rhythmisch, mit Gitarre oder am Klavier, ganz wundersame und erstaunliche Lieder schreiben und sie auf einzigartige Weise zum Vortrag bringen.
Und so sucht sich Maxi Pongratz vielleicht seinen Weg durch Dickicht und Gestrüpp, das ihm und uns manchmal das Leben schwer macht. Mal elegant mal ungelenk bewegt er sich durch seinen Kosmos, lässt uns an seiner Weltsicht teilhaben. Er ist einer der uns berührt, unterhält und uns ab und zu mal auf hintersinnige Weise an unsere eigenen Schwächen erinnert.
Pressestimmen:
„David Bowie auf dem Akkordeon.“ DIE ZEIT
„So raubeinig, authentisch und groovy hat kaum jemand das Lebensgefühl zwischen
Berufsbucklerei, Biergarten und Berg bespielt.“ Musikexpress
„Das Maxi-Pongratz-Akkordeon leiert ergreifend und die akustische Gitarre scheppert.
Und plötzlich entwickelt das eine Schönheit, die’s nicht nur ums Herz ganz warm
werden lässt, sondern auch ums Hirn.“ Süddeutsche Zeitung
„Ein ordentliches Pfund Karl Valentin angereichert mit einem frischen Spritzer Georg
Kreisler.“ MUH
„Fast schon philosophisch.“ Bayerischer Rundfunk
„Seine typisch lakonischen Daseinsbetrachtungen künden davon, dass Maxi Pongratz
eine angenehm andere Definition von Zeit, Dringlichkeit und Notwendigkeit als viele
andere Menschen seiner Generation hat.“ Rolling Stone
„Poetische Kleinode, intensiv, liebevoll und definitiv zärtlich.“ Concerto
„Mit tastendem Tiefsinn durchleuchtet Maxi Pongratz hochphilosophisch das Leben.“
Abendzeitung
„Wunderbar schimmernde, hintersinnige Klang-Pretiosen, getragen von poetischen
Gedanken eines Selbst-Befreiers und Entfesselungs-Künstlers.“ Süddeutsche Zeitung
