Endlich wieder Malva-Musik. Ein scheinbar leises Eintauchen und ein Wiedererkennen dieser besonderen Stimme, und doch klingt er neu, dieser Song um dann völlig überraschend und eindrücklich zu enden. Wir freuen uns sehr und sind noch immer und jetzt erst recht absolute Malva-Fans.
„Als ich letztes Jahr einen Anruf aus Augsburg bekam, hatte ich noch keine Ahnung, wohin diese Reise führen würde. Maximillian Wöhrle – Produzent und selbst Musiker – kam mit einer scheinbar einfachen, aber spannenden Idee: gemeinsam mit anderen Musikern für zwei Tage ins Studio gehen und sehen, was entsteht, wenn man sich ganz frei auf den Moment einlässt.
An einem warmen Augsburger Oktobertag trafen wir uns, ohne großen Plan, aber mit viel Neugier und Offenheit. Aus dieser Begegnung entwickelte sich mehr als nur eine kreative Session – es war der Anfang von etwas Neuem.
Es ging nicht darum, sofort Antworten zu finden, sondern vielmehr darum, Fragen zuzulassen. Aus genau dieser Haltung heraus entstand der Song „Die Frage im Raum“. Zu einem Text, den ich schon seit Monaten in meinem Notizbuch mit mir herumgetragen hatte. Angelehnt an eine seltsame Stimmung, in der man sich wie eine offene Frage fühlt. Inmitten von Menschen und doch irgendwie fremd. Als ungestellte, vielleicht sogar unbeantwortbare Frage – und gleichzeitig von allen Seiten bewertet und betrachtet.
Zu siebt haben wir angefangen, diesem Gefühl einen Klang zu geben. Mit echten Instrumenten, alles analog, direkt und nah. Wir standen gemeinsam im selben Raum, konnten uns anschauen, aufeinander reagieren. Dieser Song ist im Moment entstanden, aus dem Zusammenspiel heraus, ehrlich und ohne Umwege. Genau das kann man auch hören.
Um zwei Uhr nachts waren wir fertig. „Die Frage im Raum“ stand und ich war um einen Text leichter. Die Freude war groß und mir war klar: In dieser Konstellation möchte ich weitermachen.
Es fühlt sich an wie ein musikalischer Umbruch, vielleicht sogar wie ein künstlerischer Neuanfang. Und trotzdem ist es nichts, was sich fremd anfühlt. Ich bleibe dem Analogen treu, diesem leicht chansonhaften, deutschsprachigen Sound – und suche darin weiter nach neuen Facetten, die sich ehrlich anfühlen. Nur eben jetzt in einer anderen Besetzung.“ Malva