Stimmen über WIR HATTEN GROSSES VOR

Gerade weil Lydia Daher sich bei jedem Song auf Unvorhergesehenes einlässt, weil ihre Popsongs immer wieder neu mit fremdartigen Klängen aufgeladen werden, ist dieses Album so großartig geworden. „WIR HATTEN GROSSES VOR“, erschienen beim Münchner Label Trikont, bringt die Überraschung in die Popmusik zurück. In einer besseren Welt sollte „WIR HATTEN GROSSES VOR“ auf den … Continued

„Irgendwo zwischen Kako- und Symphonie“ – Textor & Renz in der Augsburger Allgemeinen

Irgendwo zwischen Kako- und Symphonie, zwischen Traurigkeit und Melancholie. Zwei Stimmen also, Kontrabass und E-Gitarre, die die Zuhörer da auf eine Reise ins tiefe Nirgendwo mitnehmen. Blues oder Country, aber irgendwie anders. Dunkel, zart kratzend, mehr Jazz, leise verspielt, ein kleines bisschen Swing. Ein bisschen Johnny Cash, eine Prise Hank Williams, etwas Tom Waits und … Continued

Pressestimmen über „The Days Of Never Coming Back And Never Getting Nowhere“

Mit Gitarre und Kontrabass geht es auf Englisch und, reduziert bis auf die Knochen, … in Richtung des Albums „Superwolf“ von Bonnie, Prince‘ Billy und Matt Sweeney. Und damit hin zu einer Idee von Folk-Vergangenheit. Süddeutsche ZeitungRadikaler und minimalistischer geht Songwriting nicht… Country? Aber gänzlich ohne Fransen und Ziernähte. Selbst das mantraartige Zitat Rock’n’Roll is … Continued

„Das Schönste vom Guten und das Beste vom Schönsten“ – Die FAZ über die Trikont-Story

Verdiente Ehrung: Ein Prachtband feiert das Plattenlabel Trikont zum Fünfzigsten Wenn Reichweite direkt von RepertoireBandbreite abhinge, würde diese Plattenfirma die Musikwelt beherrschen. Andererseits halten diejenigen, die sie betreiben, seit jeher nicht viel vom Herrschen und Beherrschtwerden…Man beschränkt sich bei Trikont in München vielmehr seit einem halben Jahrhundert auf das Schönste vom Guten und das Beste … Continued

„Radikaler und minimalistischer geht Songwriting nicht“ – The Days Of Never Coming Back And Never Getting Nowhere in der Zeit

Radikaler und minimalistischer geht Songwriting nicht. Der Rapper Textor aus Ulm, ehemals Mitglied bei Kinderzimmer Productions, singt hier mit seinem Kumpel Holger Renz auf Englisch. Für ihre dislozierten Westernballaden nehmen sie sich alle Zeit der Welt. Jeder Zupf am Kontrabass verhallt für sich allein, tiefe Noten tropfen in die endlose Weite von Stundenzwischenräumen. Blues? Vielleicht … Continued

„Musik, die fesselt und ihren ganz eigenen Atem entwickelt“ – Textor & Renz in der Südwest Presse

Da spielen zwei Musiker ihre Instrumente so, als wären noch ein Schlagzeuger und wahlweise ein zweiter Gitarrist oder ein Pianist mit dabei. Irgendwie freischwebend und dennoch auf den Punkt genau. Musik, die fesselt und ihren ganz eigenen Atem entwickelt. Großartig. Vielleicht trifft es Textors eigene Umschreibung ganz gut: Exil-Country. Südwest Presse

„Wunderbare Symbiose zwischen Text und Musik“ – „WIR HATTEN GROSSES VOR“ in der Süddeutschen Zeitung

Ihr dritter Longplayer „Wir hatten Großes vor“ ist am 27. Oktober beim Münchner Label Trikont erschienen, und er zeigt, dass man Großes am besten dadurch schafft, indem man im richtigen Moment loslässt. Das soll heißen: Lydia Daher hat die Improvisation für sich entdeckt. Sie hat bereits vorhandene Aufnahmen, weil sie sich damit nicht mehr wohl … Continued

B5 Album der Woche: Lydia Daher – WIR HATTEN GROSSES VOR

Gerade weil Lydia Daher sich bei jedem Song auf Unvorhergesehenes einlässt, weil ihre Popsongs immer wieder neu mit fremdartigen Klängen aufgeladen werden, ist dieses Album so großartig geworden. „WIR HATTEN GROSSES VOR“, erschienen beim Münchner Label Trikont, bringt die Überraschung in die Popmusik zurück. In einer besseren Welt sollte „WIR HATTEN GROSSES VOR“ auf den … Continued

Ein Prachtband feiert die Geschichte des Musik- und Buchverlags Trikont: Spiegel-Online über die Trikont-Story

„Agitation, Diskussion, nicht Literaturproduktion“ 50 Jahre Trikont, das sind viele Jahre tapferer, oft närrischer und manchmal heroischer Kulturkampf. Das ist die Geschichte eines einst linksradikalen Verlags und Plattenlabels, dessen Betreiber sich bis heute ihren Trotz und Widerstandgeist zugutehalten und die doch auf ihre (eher wenigen) kommerziellen Erfolge stolz sind. Der Autor Christof Meueler hat diese … Continued

Banale Wortspielchen wachsen über sich hinaus: „WIR HATTEN GROSSES VOR“ von Lydia Daher auf Spiegel-Online

Diese radikale Engführung von Lyrik und Musik mit den Mitteln von Jazz, Minimal und Prog könnte man avantgardistisch nennen, wäre sie nicht zugleich – und darin besteht das Wunder von ‚Wir hatten Großes vor‘ – bei aller Trockenheit und Kompromisslosigkeit so irrsinnig eingängig. Was für Text und Ton gleichermaßen gilt. Im Weichbild dieses raffinierten Klangraumes … Continued

Gampe in der Süddeutschen Zeitung

Reinhard Vinzenz Gampe hat gebeten, dass das Interview etwas später am Tag stattfindet. Vorher muss er noch Lastwagen fahren. Es gibt ein anrührendes Stück auf der CD, das heißt “Auf der Drehscheibn”. Wenn die Gitarre aus dem Blues ans Licht steigt und die Slideguitar aufseufzt, singt Gampe: “Wenns endlich Tag wird sitzt / zwischen de … Continued

Giesing und die Mondserenade: Mrs. Zwirbl in der Süddeutschen

Mrs. Zwirbl hießen bis vor einigen Jahren Zwirbeldirn, nach Umbesetzungen sind es nun drei Musikerinnen: Evi Keglmaier, Anna Veit und eben Maria Hafner. Sie sind mit zwei Geigen, einem Kontrabass und ihren Stimmen unterwegs. „Wir machen erst mal Musik“, sagt Maria Hafner. „Wir suchen nicht die Schublade, das macht ja unfrei. Aber es begann mit … Continued

Eric Pfeil bei Bayern 2 Eins zu Eins

In „Eins zu Eins. Der Talk“ spricht Eric Pfeil mit Kaline Thyroff darüber, dass er immer unerschütterlich daran geglaubt hat, dass sich beruflich schon alles fügen würde. Er erzählt, warum er – so wie Bob Dylan – keine perfekten Musiker mag, sich gern beim Schreiben verfranst und was ihm Max Goldt und Thomas Mann bedeuten. … Continued

Eric Pfeil in der Jungen Welt

Musik ist unwichtiger geworden, weil es sie kostenlos und überall gibt. Eric Pfeil dagegen ist ziemlich einzigartig. Vor allem seine Lieder. Es könnte gut sein, dass er auch in 20 Jahren nicht sonderlich bekannt sein wird, aber seine Lieder schon, da sie von anderen Musikern gespielt werden. Sie sind nämlich sehr gut. »Für Geduld hatte … Continued

„Ganz zauberhaft“ – 13 Wohzimmer im Musikexpress

Songwriting in origineller Versuchsanordnung …Der Mann schüttelt die Aphorismen nur so aus dem Salzstreuer: „Um einen Sarg zu tragen, braucht man vier Leute, zum Drinliegen nur einen.“ Und was sind wir Menschen? „Wir sind nur Staub in Aufruhr.“ Mal elektrisch, meistens akustisch begleitet er sich selbst auf der Gitarre, hin und wieder gibt es behutsamen … Continued