„Wunderbare Symbiose zwischen Text und Musik“ – „WIR HATTEN GROSSES VOR“ in der Süddeutschen Zeitung

Ihr dritter Longplayer „Wir hatten Großes vor“ ist am 27. Oktober beim Münchner Label Trikont erschienen, und er zeigt, dass man Großes am besten dadurch schafft, indem man im richtigen Moment loslässt. Das soll heißen: Lydia Daher hat die Improvisation für sich entdeckt. Sie hat bereits vorhandene Aufnahmen, weil sie sich damit nicht mehr wohl … Continued

B5 Album der Woche: Lydia Daher – WIR HATTEN GROSSES VOR

Gerade weil Lydia Daher sich bei jedem Song auf Unvorhergesehenes einlässt, weil ihre Popsongs immer wieder neu mit fremdartigen Klängen aufgeladen werden, ist dieses Album so großartig geworden. „WIR HATTEN GROSSES VOR“, erschienen beim Münchner Label Trikont, bringt die Überraschung in die Popmusik zurück. In einer besseren Welt sollte „WIR HATTEN GROSSES VOR“ auf den … Continued

Ein Prachtband feiert die Geschichte des Musik- und Buchverlags Trikont: Spiegel-Online über die Trikont-Story

„Agitation, Diskussion, nicht Literaturproduktion“ 50 Jahre Trikont, das sind viele Jahre tapferer, oft närrischer und manchmal heroischer Kulturkampf. Das ist die Geschichte eines einst linksradikalen Verlags und Plattenlabels, dessen Betreiber sich bis heute ihren Trotz und Widerstandgeist zugutehalten und die doch auf ihre (eher wenigen) kommerziellen Erfolge stolz sind. Der Autor Christof Meueler hat diese … Continued

Banale Wortspielchen wachsen über sich hinaus: „WIR HATTEN GROSSES VOR“ von Lydia Daher auf Spiegel-Online

Diese radikale Engführung von Lyrik und Musik mit den Mitteln von Jazz, Minimal und Prog könnte man avantgardistisch nennen, wäre sie nicht zugleich – und darin besteht das Wunder von ‚Wir hatten Großes vor‘ – bei aller Trockenheit und Kompromisslosigkeit so irrsinnig eingängig. Was für Text und Ton gleichermaßen gilt. Im Weichbild dieses raffinierten Klangraumes … Continued

Gampe in der Süddeutschen Zeitung

Reinhard Vinzenz Gampe hat gebeten, dass das Interview etwas später am Tag stattfindet. Vorher muss er noch Lastwagen fahren. Es gibt ein anrührendes Stück auf der CD, das heißt “Auf der Drehscheibn”. Wenn die Gitarre aus dem Blues ans Licht steigt und die Slideguitar aufseufzt, singt Gampe: “Wenns endlich Tag wird sitzt / zwischen de … Continued

Giesing und die Mondserenade: Mrs. Zwirbl in der Süddeutschen

Mrs. Zwirbl hießen bis vor einigen Jahren Zwirbeldirn, nach Umbesetzungen sind es nun drei Musikerinnen: Evi Keglmaier, Anna Veit und eben Maria Hafner. Sie sind mit zwei Geigen, einem Kontrabass und ihren Stimmen unterwegs. „Wir machen erst mal Musik“, sagt Maria Hafner. „Wir suchen nicht die Schublade, das macht ja unfrei. Aber es begann mit … Continued

Eric Pfeil bei Bayern 2 Eins zu Eins

In „Eins zu Eins. Der Talk“ spricht Eric Pfeil mit Kaline Thyroff darüber, dass er immer unerschütterlich daran geglaubt hat, dass sich beruflich schon alles fügen würde. Er erzählt, warum er – so wie Bob Dylan – keine perfekten Musiker mag, sich gern beim Schreiben verfranst und was ihm Max Goldt und Thomas Mann bedeuten. … Continued

Eric Pfeil in der Jungen Welt

Musik ist unwichtiger geworden, weil es sie kostenlos und überall gibt. Eric Pfeil dagegen ist ziemlich einzigartig. Vor allem seine Lieder. Es könnte gut sein, dass er auch in 20 Jahren nicht sonderlich bekannt sein wird, aber seine Lieder schon, da sie von anderen Musikern gespielt werden. Sie sind nämlich sehr gut. »Für Geduld hatte … Continued

„Ganz zauberhaft“ – 13 Wohzimmer im Musikexpress

Songwriting in origineller Versuchsanordnung …Der Mann schüttelt die Aphorismen nur so aus dem Salzstreuer: „Um einen Sarg zu tragen, braucht man vier Leute, zum Drinliegen nur einen.“ Und was sind wir Menschen? „Wir sind nur Staub in Aufruhr.“ Mal elektrisch, meistens akustisch begleitet er sich selbst auf der Gitarre, hin und wieder gibt es behutsamen … Continued

„Pionier der Popgeschichte“ – Eric Pfeil in den westfälischen Nachrichten

Aufgrund ihrer One-Man-Show-Performance sind die Songs reduziert instrumentiert. Zur akustischen Gitarre gesellen sich mal Akkordeon, mal Geige, ein Banjo. Und das Geräusch von Gläsern oder einer Getränkekiste („Hund“). Im sechsten Stück der Platte heißt es: „Ein Lied ist wie ein nackter Mann, man kann einem Lied nicht in die Tasche fassen.“ Manchmal muss Pfeil dann … Continued

„Schlaue Püppies aus dem Woid“ – Mittelbayerische Zeitung

Die Zitronen Püppies aus Zwiesel singen mit Verstand und selbstironischer Distanz. Ihr neues Album macht Lust auf noch mehr. …Die Püppies singen ihre erfrischend uncoolen Songs sowohl im Dialekt, als auch auf hochdeutsch. Damit sind sie auch außerhalb des Alpenraums zu verstehen. Musikalisch peppen sie ihren geradlinigen Poprock gelegentlich mit verspielt-lockeren Punkeinflüssen auf. Musik, die … Continued

Vom Dialekt zur Prosa – Attwenger im ORF

Mit aufgekrämpeltem Ärmeln und erfrischender Unbeschwertheit schaffen sich die beiden Oberösterreicher ihr eigenes verrücktes Universum. In diesem darf im Dialekt gereimt und gerappt werden darüber türmen sich Lautstärke, Schepperer und Rückkoppelungen. Das Fundament besteht aus Stücken oberösterreichischer Folklore und witzige, vom Sprechgesang der amerikanischen Rapper beeinflusste Texte, die zu einem ansehnlichen, wenn auch manchmal windschiefen … Continued

“Wild, frei und schön” – Die Süddeutsche Zeitung zum heute erscheinenden BANDA INTERNATIONALE Album “KIMLIK”:

“Ihr jetzt bei Trikont erschienenes Album “Kimlik” zeigt, dass die Band kein Sozialarbeiterprojekt mit gut gemeinter Amateurmusik ist. Etwa 60 Auftritte hat die Banda im vergangenen Jahr gespielt. Das merkt man. 15 Nummern ziehen nach vorne, tanzen mit nie versiegender Brassband-Kraft durch die arabische Welt, wagen den Blick nach Brasilien und kennen die Jazz-Skalen, die … Continued

Schwabinger Kunstpreis an die Express Brass Band

Schlick und die Express Brass Band hätten „eine nonkonformistische freie Musik hervorgebracht, die im Kern den unverbrüchlichen Geist Schwabinger Hipness in sich trägt“. Das schnell auf Bigband-Größe angewachsene Münchner Kollektiv zelebriere seit 15 Jahren diesen Spirit, und trage ihn in die Welt.“   http://www.sueddeutsche.de/kultur/der-mythos-lebt-schwabinger-kunstpreise-1.3434918