„Ernsthaft unterhaltend“ – Trikont in der SZ
„Seit mehr als 33 Jahren behauptet sich das ungewöhnliche Plattenlabel Trikont“ „Wir befreien uns selbst“
„Seit mehr als 33 Jahren behauptet sich das ungewöhnliche Plattenlabel Trikont“ „Wir befreien uns selbst“
Trikont ist das älteste unabhängige Plattenlabel Deutschlands. Eine Firma von Liebhabern exotischer Musik. Die, ganz nebenbei, wertvolle Tondokumente für uns alle retten. …Trikont ist das Gegenmodell zur kommerziellen Musikindustrie. Sie hetzen nicht von Hit zu Hit, von Star zu Star, von Trend zu Trend. Ihre Produkte sind nicht MTV-kompatibel oder taugen für den glatten Einheitssoundmix … Continued
Die Geburt des deutschen Pop – Die preisgekrönte Edition „Rare Schellacks“ des Münchner Labels Trikont spürt ihnen hinterher und ist soeben um fünf CDs erweitert worden. Wie Archäologen haben sich die Macher durch die Musikarchive gegraben und besonders schöne, befremdliche und unterhaltsame Fundstücke aus der Grammophon -Zeit für den CD-Spieler herauspräpariert. (…) So fremd diese … Continued
„Saigon-Pop: Zwei Österreicher montieren Momentaufnahmen vietnamesischer Straßenmusik zu einem schönen Kitsch-Pop-Album – auf dem die ziemlich einzigartige Atmosphäre Saigons aufs Schönste eingebrannt wurde. So tönen einem in den Straßen von Saigon keine kommunistischen Kampflieder oder Hymnen auf Onkel Hò mehr entgegen, sondern schauerlich-schönes Synthi-Gepfeife sowie ergreifendste Schnulzen und Schmachtfetzen – im Kosmos des Kitsches sind … Continued
1. Der Sepp [02:00] und? Sie zaubert die coolsten Glam-Orgien, Offbeat-Revues und Trash-Dance-Hits aus den Klangspeichern und legt mal eben die Gesangsspur nach – das alles in catchy Heimstudiopräsenz. Unterstützung kam von Ekkehard Ehlers als Coproduzent, einem Teil des Schwabinggrad Balletts und anderen befreundeten MusikerInnen zwischen Hamburg, Berlin und Delhi. Da springen impulsive Elektrofunkrhythmen … Continued
Auf der Suche nach einer eigenen Kunstsprache: Bernadette La Hengst Text: Max Dax, Corinna Koch / Foto: © Oliver Schultz-Berndt / SPEX Sie war dabei, beim Urknall der sogenannten Hamburger Schule, damals in Bad Salzuflen, als die jungen Frank Spilker, Bernd Begemann und Jochen Distelmeyer sich dazu entschlossen, fortan in ihrer Muttersprache zu texten. Das … Continued
„Musik im Angesicht der Leichenstarre: Ein internationales Panoptikum ehrfurchtgebietender, swingender, gewaltiger bis endlos kläglicher Moll-Befindlichkeiten. Ostermayer geht es nicht um nekrophile Witzeleien oder die zwanghafte wertende Gegenüberstellung künstlerischer Todesaufarbeitung mit ethnologischen Todesriten, vielmehr stellt er dem großen Finale anhand der Spuren und Wesensveränderungen nach, die es bei den Hinterbliebenen hinterläßt“ SPEX. „Trauermärsche und Totenlieder gehören … Continued
„Zwei CD`s, die sich, ganz in Grau gehalten mit Sicherheit zu Kultobjekten und Sammlerstücken entwickeln und vielleicht sogar den Erfolg von „Harold and Maude“ gefährden werden, das bisher unangefochtene Hohelied des Todes. Die stimmungsvoll und aufwendig mit Totenschädeln, Todestänzen, Skelett-Karneval, leeren Augenhöhlen illustrierten und frech kommentierten Booklets stimmen bestens auf die musikalischen Schmankerl ein, die … Continued
Das Wienerlied wie wir es zu kennen glauben: Weinerlichkeit und Selbstmitleid bis hin zur Suizid-Lust. Wut und Verzweiflung an der Grenze zum Amok. Und dazwischen alles, was Liebes-Schmerz und Weltekel kurzfristig wegspült: obszönes Flirten, zotiges Verbrüdern, miese Witze. Und Alkohol ohne Ende. Im besoffenen Selbstbild eines Wienerliedes heißt es: „Der Herrgott muss a Wiener sein“ … Continued
„Die Alben des Münchner Trikont-Verlags haben die Eigenart, dass man sie mit der gleichen Freude lesen wie hören kann. Was an den Deluxe-Booklets mit ihren Geschichten und pophistorischen Erläuterungen liegt, natürlich aber auch an ihrem Forschungsgegenstand: Trikont Compilations sind meist ganz herzergreifende Forschungsberichte aus bisher schwer zugänglichen, wenig beachteten Subkulturen… Mehrheitlich war der Bolero Männersache… … Continued
Zuerst schien es ein Intellektuellen-Scherz zu sein, alle Versionen von „La Paloma“ auf Platte zusammenzutragen. Das Lied ist aber grösser als alle Sammlerwut, denn auch die vierte Folge überrascht wieder mit neuen Versionen, etwa aus Sansibar, Finnland, Kuba oder auch vom Münchner Duo No Goods. Schwer kultverdächtig und bestimmt nicht die letzte CD in der … Continued