Strange & Dangerous Times


STRANGE & DANGEROUS TIMES

New American Roots – Real Music For The 21st Century
Compiled by Sebastian Weidenbach

“Wir waren Punk-Rock Kids die nachts Hank Williams und Johnny Cash gesungen haben.”
Baby Genius

Phillip Roebuck * My Graveyard Jaw * Tom VandenAvond * The Calamity Cubes * Willy Tea Taylor * Reverend Deadeye * The Harmed Brothers * Jayke Orvis and the Broken Band * Scott McDougall * James Hunnicutt * The Good Luck Thrift Store Outfit * Hillstomp * Possessed By Paul James * Graham Lindsey * Carrie Nation & The Speakeasy * Joseph Huber

Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen. Deshalb auch  „ New American Roots“, denn gerade da zeigt sich im Spektrum der musikalischen Stile die diese Musik heute prägen, die Veränderung von Wahrnehmung, Rhythmus und Sprache. Von Banjospielern im Slayer- oder Motörhead-Shirt hören wir Punk, Heavy Metal, Hardcore, Bluegrass, Country oder Rap – nicht mit E-Gitarre oder Bass, sondern mit Mandoline oder Kontrabaß.

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„Die Songs an sich spiegeln die Wurzeln des ländlichen Nordamerikas wieder und den Kampf der Arbeiterklasse und der Geringverdiener.“
Possessed By Paul James

Nirgendwo ist die kulturelle Entwicklung und Vielfalt Amerikas so greifbar wie in der sogenannten Folk- oder Roots-Musik. Die „New Roots Music“, wie sie seit einigen Jahren genannt wird, reflektiert thematisch den Wahnsinn, die Grausamkeit und die Schönheit des 21.Jahrhunderts. Denn Folkmusik war immer mehr als nur eine Chronik des Lebens zu einer bestimmten Zeit, in einer geografischen Region. Sie war immer auch ein Vehikel zum Verstehen und zur Verarbeitung  der existentiellen Fragen der Menschen. Deshalb geht es eben heute um den ausufernden Kapitalismus, um die zunehmende Isolation des Einzelnen, um Arbeitslosigkeit, Drogen und Krieg – und natürlich wie seit jeher um Gott und die Liebe, um das Leben und den Tod.

„Das wird die nächste Punk-Musik. Und damit auch die neue Folk-Musik.“
Jayke Orvis

„Roots Music“ wird als Begriff seit Mitte der 1970er Jahre  benutzt, schon um sich von der  kommerzialisierten Folkmusik der späten 1960er und frühen 1970er Jahre zu unterscheiden. Erstaunlicherweise hat nun  in der jüngeren Gegenwart eine vom Punk inspirierte Subkultur junger Musiker damit begonnen, die Musik ihrer Vorfahren mit den Klängen und der Sprache des 21.Jahrhundert zu verbinden. Das kann dann auch mal sehr melancholisch klingen, die Stimmen rauh und verhalten, manchmal kommt alles in einem atemberaubenden Tempo daher, durchaus auch mal mehr geschrien als gesungen,  grundätzlich unverstärkt, immer mit der Prämisse, jederzeit und überall aufspielen zu können.

„Wir sind wieder reisende Gaukler, die für Bier, Kost und Logis spielen.“

Diese Musik ist entstanden aus der Suche nach den Anfängen, aus dem Bedürfnis neue aber eigentlich sehr alte Wege zu gehen. Wege, die nicht nur musikalisch gegangen werden – hier soll den Vergessenen und Zurückgelassenen des Amerikanischen Traums die Würde zurück gegeben werden. Independent soll nicht länger eine leere Hülle sein, oder der hilflose Versuch diverse Musikgenres zu beschreiben – hier geht es um eine Verweigerung der Kommerzialisierung von Musik und um den  Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit.

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PRESSEZITATE

„Mit Punk-Wut durch die amerikanische Folk-Tradition: ..Gängige Klischees, die Country und reaktionäre Haltung gleichsetzen, gehen hier nicht auf. .Hier artikuliert sich der Underground, wo viele Musiker einen Punk- bis Hardcore-Hintergrund haben. Bluegrass, Old Time Music, Apallachian Musisic – es ist das Vermächtnis ihres Landes, in dem diese Künstler eine Gewaltigkeit spüten, die sie selber angeht. Sich bedienend aus der Formvielfalt, schreiben sie ihre eigenen Lieder. Spielen sie in weitgehend traditionellen Besetzungen, aber auf eine Weise, die, ob zart oder wutentbrannt, immer etwas Ruppiges, vollends Unpoliertes hat. .. Zu dieser Musik gehört ein Land, ein weites, das immer noch und trotz alledem unbegrenzte Möglichkeiten verspricht.“ Süddeutsche Zeitung

„..Auf dem Cover ist die US-Flagge schon völlig hinüber, auf eine sehr prosaische Art. Rissig, verdreckt, in Auflösung. In den Liedern geht es um Krieg, Gewalt, Sucht, diverse Abstiege und die zwischenmenschlichen Dinge, komponiert und gespielt abseits der großen Städte. ..Mit einer Weggedriftetheit, mit der man als Trinker das Bierglas auf den Tresen hämmert. .“ Junge Welt

„..Was dann auf dem Album zu hören ist, das sind mitunter tatsächlich sehr skeptische Töne zum Zustand der heutigen USA. Es erheben hier in der Szene eingeführte, doch zumeist relativ unbekannte Musiker ihre Stimme, die unter dem griffigen namen „New American Roots“ dargeboten werden. Fotos, die der offenbar kenntnisreiche Kompilator Weidenbach aus München selbst geschossen hat, zeigen sie großflächig tätowiert, gepierct und beringt. ..Sicher mit weit mehr Zug als ehedem, düsterer, behutsam zweifelnd auch und letztlich doch mit einer nachwirkenden gesellschaftskritischen Attitüde.“ Neue Züricher Zeitung

„Typisch Trikont – Musik aus einer Gegend, in die sich sonst wahrscheinlich niemand traut – aus den amerikanischen Südstaaten. Weißer geht’s nicht.“ FAS

„..kein großes Geheimnis, Punk & Folk sind gute Kumpels – gute Idee also von Trikont.“ Renfield

„This is not a Album for ethno-purists.. but if you like your music to be simple, un-complex and released on the worlds oldest independent records, then get thee on a music emporium and purchase it.“ American UK

…zeigen, was da irgendwo im Hinterland zwischen Nashville und Wisconsin passiert: Große, echte Musik, kraftstrotzend und frei.” Country Club

„ ..In der klassischen Tradition werden die existentiellen Fragen von der Isolation des Einzelnen, Drogen, Liebe und Krieg vor dem Hintergrund der Erfahrungen des 21.Jahrhunderts besungen… Gemeinsam ist allen eine gewisse Authentizität und eine enorme Energie, die diese Musik ausstrahlt.“ Contraste

„.Eine großartige Sammlung noch weitgehend unbekannter Künstler, die einen sofort auf die Suche nach weiterem Material schickt!“ Good Times

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 Christian Jooss-Bernau in der Süddeutschen Zeitung über Strange & Dangerous Times -18./19.10.14

Mit freundlicher Genehmigung der Süddeutschen Zeitung München
und der DIZ München GmbH

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Phil Edwards auf americana-UK.com – 7.11.

“Outstanding.”

 

“…this various artists album doesn’t let up. I rarely get compilation albums to review, but this one is both weird and wonderful. “Strange and Dangerous” times indeed!”

Artikel auf americana-UK.com

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SONGLINES-Magazine – 03.15

“This compilation offers an intriguing insight into what we might call the alternative to the alternative.”
“I have never heard of any of the 16 artists featured, but there is a uniform excellence of energy and spirit. Punk, heavy metal, rap and hardcore influences are added to bluegrass, country and old-timer stylings performed.”

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treff.region – Okt.2014

“So darf man also gebannt einer wilden, unbestechlichen,
infizierenden Mixtur aus Bluegrass, Hillbilly, Gospel,
Blues, Western Swing, Cajun, Texas-Polka lauschen.”

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KLENKES, Stadtmagazin Aachen – 29.09.14

“Musik, [...] die Country und Punk nicht nur musikalisch, sondern vor allen Dingen als Haltung neu definiert.”

ZUM ARTIKEL AUF klenkes.de

 

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JUNGE WELT – 26.Sept.14

“Auch wenn Reverend Deadeye behauptet: »I like to get drunk on Jesus«. Wer zu diesem Lied Schnaps trinkt, der denkt, er könne aufstehen und losfliegen, fest versprochen.”

 

–> ZUM ARTIKEL
–> ZUM ARTIKEL AUF jungewelt.de

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NEUE ZÜRCHER ZEITUNG – 18.Sept.14

“Kritisch ohne Jammerton”

“…mit maximaler Inbrunst vorgetragen.”

–> ZUM ARTIKEL
–> ZUM ARTIKEL AUF nzz.de

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GLITTERHOUSE RECORDS

ZUM ARTIKEL AUF glitterhouse.com

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LAUT.de – 14.10.14

“Strange & Dangerous Times” präsentiert sich als spannende Zusammenstellung, die Neuentdeckungen bereithält und dabei auch noch gut klingt.


ZUM ARTIKEL AUF laut.de

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Alle Fotos von © Sebastian Weidenbach aka The Shadow Cowboy

www.shadow-cowboy.de

 

Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Kultregisseur M.A. Littler, SLOWBOAT FILMS, mit der amerikanischen New Roots Musik und deren Protagonisten. Dabei sind zwei Dokumentarfilme fürs Kino entstanden, die es zur Veröffentlichung der Compilation „STRANGE & DANGEROUS TIMES“ exklusiv auf DVD im Vertrieb von TRIKONT gibt.   MEHR INFOS