Reparaturgesellschaft statt Wegwerfgesellschaft

Der Kampf um lebenswerte Städte und Lebenswerte in den Städten feiert eine erfreuliche Renaissance. Nach Jahren scheinbar alternativloser Dauerprivatisierung und der Hatz von einem Großereignis zum nächsten Megaprojekt regt sich zunehmend Widerstand.

Ira Mazzoni beschreibt in der Süddeutschen Zeitung wie Bürgerinitiativen “aufgeblähte kommunale Projekte” kippen und fordert eine “neue Kultur der bleibenden Werte”. Reparaturgesellschaft statt Wegwerfgesellschaft

Michael Sailer beklagt in seinem “Plädoyer für eine aussterbende Minderheit” im Münchner Stadtmagazin “IN” das Aussterben des romantischen und identitässtfiftenden Rumpelfußballs ala 1860 Müchen in der “Effektivität und Beliebigkeit der Wirtschaftsgesellschaftsmaschine”.

Dazu passend demonstrierten 1860 Fans im alterwürdigen Grünwalderstadion mit folgendem Transparent gegen die Ausbotung der 1860-Kultstätte:

In Berlin Kreuzberg wurde ein wegen Mietverdoppellung geschlossenes Cafe namens “Jenseits” besetzt und in “Cafe Diesseits” umgetauft um gegen die “Yuppisierung des Stadtteils” und für erschwinglichen Wohnraum zu demonstrieren.

Eine kleine Auswahl einer Unzahl an Stimmen, die auf unterschiedlichste Weise ihrem Unmut über den Stand der Dinge Ausdruck verleihen.

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