ZWIRBELDIRN jabitte releasekonzert

OBACHT:
Die neue Zwirbeldirn-CD “jabitte” gibt’s ab Freitag, den 24.Oktober im Laden. Das feiern wir mit Zwirbeldirn Live am 27.Oktober im Münchner Milla, Holzstraße 28. Intim DJ Cpt.Schneider wird auflegen, möglicherweise  bis tief in die Nacht hinein.
Und hier schonmal der “jabitte” Audio Trailer by Cpt. Schneider:

 

TRIKONT & VOLKSTHEATER PROUDLY PRESENT THE V O L K S F E S T

Volksfest Trikont Volkstheater

Das Sommerfest im Münchner Volkstheater

 15. Juli 2012 ab 17 Uhr im Hof des Münchner Volkstheaters

 Das Fest findet bei jedem Wetter statt.

Bis auf Doctor Döblinger und Die Dreigroschenoper ist der Eintritt frei. Weiterlesen

Liebeslieder mit Jägern und Gämsen

„Scheibe Eins“ der Gruppe „Zwirbeldirn“ mit Maria Hafner erscheint heute

„Zwirbeldirn“ aus München singen und spielen alles, was ihnen unter die Finger kommt, und ins Ohr geht – Volksmusik aus aller Welt, zurechtgespielt und wirtshauserprobt: Balladen, Jodler, niederbayrische Arien, Fern-Nah-Östliches, Südamerikanisches, Zwiefache und „was Schnölls!“ – egal ob im Dreiviertel- oder Siebenachteltakt – angerichtet mit drei Geigen, Kontrabass, Dreigesang, der Bratsche Konrad und einer Prise bröseltrockenem Humor. Mahlzeit! Weiterlesen

Zwirbeldirn: „Scheibe eins“ DER CD-TIPP

Andere müssen ihre Dirndlbalkone hochschnüren, um auf sich aufmerksam zu machen. „Zwirbeldirn“ machen einfach Musik. Jodler, Ballade oder schlicht „wos Schnölls“ aus Niederbayern oder Südamerika: Mit urgewaltigem Charme und trockenem Humor machen Maria Hafner, Evi Keglmaier und Beatrix Klöckner (Geigen/Gesang) mit ihrem „Quotenmann“ am Kontrabass (Simon Ackermann) Wirtshausmusik im allerbesten Sinne – mal fröhliche Geigenmusi, mal feiner Dreigesang. „Scheibe eins“ gibt einen wunderbaren
Eindruck davon. Aber natürlich will man das alles vor allem live sehen und hören – zum Beispiel am Freitag, 2. Dezember, 20.30 Uhr, in der Westtorhalle in Murnau-Riedhausen.

MAGNUS REITINGER – Kulturkompass

Serenaden satt – „Zwirbeldirn“ veröffentlichen die „Scheibe eins” / Landshuter Zeitung

Von Claudia Hagn

Allen, die sich dafür schämen, wenn sie eine Gänsehaut vor Freude bekommen, sei es gleich mal gesagt: Bei der „Giesinger Mond-Serenade“ von Zwirbeldirn, verewigt auf deren erster CD, sollten sich diejenigen einen Pullover anziehen. Oder wahlweise die Serenade nur allein irgendwo hören, im Bett, bei Nacht oder im Auto. Die Serenade an den Mond oder an Giesing oder einfach an das Leben stellt ziemlich weit hinten auf der prägnant betitelten „Scheibe eins“ des Zwirbeldirn-Quartetts einen Höhepunkt dar: So verzaubert, so herrlich sanft und dennoch kräftig kommt sie daher, diese Serenade, besungen und bespielt von Simon Ackermann, Maria Hafner, Evi Keglmaier und Beatrix Klöckner. Doch
diese zauberhafte Serenade ist nur eines von 17 Stücken (plus Bonusvideo !), das den Weg auf die Scheibe eins gefunden hat. Weiterlesen

Mit Wurst und Poesie: „Scheibe Eins“, das Debütalbum von Zwirbeldirn

Artikel aus der ABENDZEITUNG von Christian Jooß, vom 16.11.2011

Bei den Volksmusiktagen im Fraunhofer wurden sie gefeiert – jetzt präsentieren die Zwirbeldirn ihr Debütalbum „Scheibe Eins” bei Trikont.

Mit feuchten Augen schluchzen die Geigen: „Eleonor”. Wer mitzählen mag, erkennt im Fluss der Gefühle einen selbstverständlichen 7/8-Takt. 2007 trafen sich Zwirbeldirn bei den Steiririschen Geigentagen. Ihr Auftritt bei den Volksmusiktagen im Fraunhofer wurde zu 2008 zu Recht mit dem Fraunhofer Volksmusikpreis ausgezeichnet.

Auf der Bühne präsentierten sich Maria Hafner, Evi Keglmaier und Beatrix Klöckner, singende und geigende Damen, die in ihren Rollen zwischen fröhlicher Exaltiertheit, grantigem Humor und stirnrunzelnder Abgeklärtheit eine runde Girl-Band-Besetztung ergaben. Simon Ackermann am Kontrabass ist stoisches Gegengewicht.

Das Münchner Trikont-Label hat jetzt mit ihnen ein Album produziert: „Scheibe Eins” heißt es – und schafft ohne atmosphärischen Verlust die Übersetzung dieser agilen Bühnengruppe in eine Studioproduktion. Der „Nussbaum” steht in den ukrainischen Karpaten, für den „Hausball bei Brezina” hat man sich in Ungarn paprizieren lassen. Eine Vilshofener Klarinettenhandschrift wurde der Eingang und die gute „Eleonor” kommt aus Makedonien.

„So ist ein Boy” ehrt die Jakob Sisters und zeigt, was Volksmusik heute kann – Traditionen nicht als Rückzugsort vor einer furchteinflößenden Außenwelt begreifen, sondern mit Lust erspüren, wie unsere Welt zusammenhängt. Natürlich stehen schon die deutschen Jakob Sisters in den 60ern in einem transatlantischen Gedankenaustausch mit US-Gruppen wie den Andrew Sisters. Verfolgt man die Girl-Groups rückwärts, landet man bei den Vokalgruppen, der frühen Countrymusic. Unübersehbar, dass deren Dreigesang von Auswanderern als Idee importiert wurde.

Dass das bei Zwirbeldirn zu einer amerikanischen Coverversion führt, hat eine musikalisch selbstverständliche Logik: Gillian Welchs und David Rawlings’ „Dear Someone”. Ausnahmsweise packt man hier das Instrument aus, dass sich in den Rucksäcken der Backpacker insektoid weltweit ausgebreitet hat: die Ukulele. Auf dieser Klangbasis funktioniert auch das eigene Weiterdenken. Zwirbeldirn schaffen eine bayerische Stadionhymne und „Wurst & Poesie”, ein fröhlich metzgerndes Couplet, das Bally Prell in den 50ern mit Begeisterung übernommen hätte.

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