Söllner live

Hans Söllner bei der G7-Demo am 04.06.2015 auf dem Odeonsplatz München.

TTIP stoppen! Klima retten! Armut bekämpfen!

Bolzplatz – aus aktuellem Anlass …

Das Café Unterzucker erlaubt sich, aus aktuellem Anlass auf den Song “Bolzplatz” von der CD “Leiser!” hinzuweisen, vorgetragen von der Jazz-Sängerin Anna Hermann und garniert mit charmant pöbeligem Spielergebrüll.
“Bolzplatz” eignet sich derzeit hervorragend als Protestsong gegen den Bau von Stadien im tiefsten Dschungel, in denen dann nur viermal gespielt wird, und ist ein sanft schwingendes Kontrastmittel zum derzeitigen National-Gezeter.
Lokal denken? Rustikal bolzen? Oder doch lieber nur versonnen am Spielfeldrand vor sich hin swingen!
“Bolzplatz, bist Du bestellt mit Athleten, dann geht das Sausen und Treten allerliebst hin und her.” Weiterlesen

nOlympia – Stimme Bayerns

“Liebe Kommentarschreiber der Süddeutschen: Habt Ihr den Schuß nicht gehört? Es kann doch nicht sein, daß ich in 24 h 2 Kommentare lese, in denen die Münchner als kleinbürgerliche Not In My Back Yard Spiesser über den Kamm geschoren werden, die die Spiele ablehnen, weil es die Gemütlichkeit gefährdet?
Nein, nochmal schriftlich: Es geht darum das man nicht mehr etwas vorgesetzt bekommt und als Jubelheinz benützt wird, und die Karawane zieht weiter. Weiterlesen

… man wird ja wohl mal träumen dürfen

“Das Giesinger Musiklabel Trikont – Unsere Stimme – Our Own Voice, kurz: Trikont, kämpft seit über 30 Jahren erfolgreich gegen alle Münchner Hoch- und Mainstreamkultur an. Eine Hommage an das älteste unabhängige Plattenlabel Deutschlands.”
Wolf Loeckle im Münchner Feuilleton – Oktober 2013

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NOlympia 2022!

O NEIN! Kein Heimspiel ’22 für Funktionäre und Profiteure.
NOLYMPIA. nachzulesen an einer Hauswand in Obergiesing.
Mehr unter www.nolympia.de
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Olympia 2018: Bayern, München und die Alpen atmen auf!

Trotz massiver Unterstützung durch Politik (und damit unfreiwillig auch den Steuerzahler), Industrie und Medien zerplatzte gestern der (Alp)traum München 2018. Jetzt ergehen sich sogar vermeintlich seriöse Zeitungen wie die SZ in Verschwörungstheorien und beklagen den bedauerlichen Sieg des Kommerz über Tradition und den olympischen Geist (Gold für den Kommerz). Abgesehen davon, daß es in etwa so sinnvoll ist sich über die Kommerzialisierung von Olympia zu echauffieren ist wie über die Religiosität der Katholischen Kirche, grenzt die Heuchelei schon an Frechheit, wenn nun diejenigen sich über Profitgier beschweren, die vor allem aus kommerziellen Interessen Propaganda für Olympia 2018 betrieben haben. Und dabei den Widerstand und die Skepsis im eigenen Volk weitest möglich ignoriert oder verunglimpft haben. Von den Garmischer Bauern bis hin zu Anhängern eines Giesinger Fußballvereins:

Sechzig Fans gegen Ude und Olympia

Der Vollständigkeit wegen: Auch in den Medien gibt es andere Stimmen, der TAZ sei Dank:   Was bleibt? Die Schulden

Und zum Thema Nachhaltigkeit internationaler Sportereignisse: Die überdimensionierten Fußball WM Arenen in Südafrika verrotten weitestgehend ungenutzt. Und das altehrwürdige Münchner Olympia Stadion degeneriert zur gelegentlichen Motorsportarena.

Die neue Trikont Hausbemalung

Attwenger Abschalten NOlympia

Bürgerbegehren gegen Olympia – “IOC – go home”

Während Funktionäre, Sportler und Medien im Rahmen der Ski-WM in Garmisch kräftig die Werbetrommel für Olympia 2018 rührten, die Kneipiers und Hoteliers über mangelnde Umsätze und Auslastung klagen, startet nach der vorübergehenden Waffenruhe während der WM nun das Bürgerbegehren gegen Olympia 2018. Dazu findet am 1. März eine Aktion am Münchner Marienplatz statt: “IOC – go home”

Ein Artikel in der TAZ:

Garantierte Zumutungen

Und einer in der SZ:

Olympiagegner starten Bürgerbegehren

Hier die offizielle Pressemitteilung:

PRESSEMITTEILUNG – 22.2.2011

Endlich haben die Bürgerinnen und Bürger das Wort
NOlympia gratuliert den Garmischern zum erfolgreichen Start des Bürgerbegehrens

Heute startet in der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen das von Garmischer Bürgerinnen und Bürgern initiierte Bürgerbegehren und damit die längst überfällige demokratische Teilhabe der Bevölkerung. Ludwig Hartmann, einer der Sprecher der Plattform NOlympia, dazu: „Wie schon in Oberammergau muss die Bevölkerung ihre politische Teilhabe selbst einfordern, da sie von den Olympiabefürwortern nie gefragt wurde.“ Er bewundere den Mut der Initiatoren, die sich trotz medialer und politischer Einschüchterungsversuche nicht von ihrem bürgerschaftlichem Recht auf politische Teilhabe abbringen ließen.

„Die Standhaftigkeit der Landwirte, der sich solidarisierenden Grundstückseigentümer und der kritischen Bürgerinnen und Bürger hat dazu beigetragen, dass dieser Schritt möglich gemacht werden konnte. Ich bin mir sicher, dass wir aufgrund der besseren Argumente die Mehrheit der Garmischer für uns gewinnen und somit die vielen negativen Auswirkungen etwaiger Olympischer Winterspiele in Bayern abwenden können.“ so der Grüne Landtagsabgeordnete weiter.


(N)Olympia 2018: Der Widerstand bleibt

59 Bauern und Grundstückeigentümer aus Garmisch schreiben der Bayrischen Staatsregierung : Wir geben unser Land nicht her ! Wir fordern Euch auf, die Bewerbung zurückzuziehen !

Der Widerstand gegen das unsinnige, verschwenderische , zerstörerische und größenwahnsinnige Vorhaben wird härter : die Bauern behalten gegenüber allen Drohungen und Bestechungsangeboten klaren Kopf; Oberammergau hatte sich schon verabschiedet ; fast alle Naturschutzorganisationen sagen Nein; bei den Grünen sind jetzt die Mehrheit der Bundesgrünen, der bayrischen und der Münchner Grünen, die bayrische Landtagsfraktion der Grünen Teil von Nolympia ! (Nur zwei handvoll grüner Stadträte in München bleiben ihrem Arbeitgeber treu -aus ihren Kreisen konnte man schon mal hören :

“Was gehen uns die Garmischer Bauern an !”

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