Wish You Too Best Christmas Ever

EINE ORIGINAL TRIKONT PRODUKTION
Herausgegeben von Renate Heilmeier

Nach der Weihnachts-CD 2007 “Wish You – best Christmas ever” nun eine ebenso schöne, amüsante, ungwöhnliche, erstaunliche, abstruse, liebenswerte, rockige, folkige & soulige Nachfolgerin.Diesmal dabei:

Clarence Carter * The Staple Singers * Binky Griptite * Booker T. & The MG’s * Sons Of Heaven * Big John Greer * The Voices * Marianne Dissard & Amparo Sanchez * The Waitresses * The Ramones * Coconami * The Flirtations * Carla Thomas * The Nic Nacs with Mickey Champion * Jimmy Witherspoon * Ernest Tubb * Bill Monroe and His Blue Grass Boys * Sonny Boy Williamson * The Band * The Cats And The Fiddle

Jingle Bells gibt es auf dieser Compilation allenfalls als kurzes Zitat, als augenzwinkernden Hinweis auf ein weltweit alle Jahre wieder gespieltes Best-of-Programm. Es sind meist US-amerikanische Hits, die neben “Stille Nacht” und “Oh Du Fröhliche” das immergrüne akustische Nadelkleid rund um den 25. Dezember bilden. Neben Traditionals und Christmas-Klassikern gibt es aber in jedem Jahrzehnt der Popmusik zahlreiche Musiker, Interpreten, Songwriter und Rockbands, die das Thema Weihnachten aufgreifen, neu vertonen oder ihre eigene Christmas-Vision in Musik fassen – denn ganz kalt lässt der wichtigste Feiertag im Jahr wohl niemanden.

Weihnachten kennt meist beide Extreme. Es gibt Fans und Verweigerer, Kitsch und Schönheit, jubilierende Freude und umso größeres Leid, wenn Weihnachten nicht alles perfekt läuft. Nicht nur beim Feiern, sondern auch bei der festlichen Musik liegen Freud und Leid oft nahe zusammen. “Wish You – best Christmas ever” ist für alle, die auch Weihnachten die Musik hören wollen, die sie von Januar bis November schätzen – ohne Genre-Schranken und mit viel Soul, Country, Blues. Doo Wop, New Wave, Punkrock, Independent …

Eine ganz eigene Tradition haben die Blues-Weihnachtssongs: traurige oder versöhnliche Weihnachtsmomente, verlorene und verschenkte Liebe unterm Weihnachtsbaum und tiefe Momente von Traurigkeit sind das Herz der schwarzen Blues-Songs zum Weihnachtsfest. Viele Musiker machten in den 30er, 40er und 50er Jahren Aufnahmen für die Christmas-Playlist. Sonny Boy Williamson II mit seiner Blues-Mundharmonika genauso wie Jimmy Witherspoon. Sein “How I Hate To See Xmas Come Around” ist nichts für Harmoniesüchtige. Wohl aber etwas für die Fans schwarzer Musik. Von Blues bis RnB, Doo Wop, Boogie und Mambo-Swing für den Advents-Tanztee: Weihnachten bescherte immer wieder unerwartete Musik zum emotionsbeladenen Fest.

In den 60er Jahren waren es die Soul-Stars, die mit frischen Christmas-Songs Freude unter den Weihnachtsbaum brachten: The Staple Singers, Clarence Carter, The Flirtations, Carla Thomas: Sie alle zelebrieren ihre Weihnachtsbotschaften frech, aber feierlich, mit einer Portion Humor und finden genau das richtige Gleichgewicht zwischen Pathos und Xmas-Party. Noch 40 Jahre später zeigt Binky Griptite mit “World Of Joy”, dass Soul und die weihnachtliche Gefühlswelt eine großartige Symbiose bilden.

Ein nostalgischer Blick zurück geht in Richtung Country und Bluegrass mit Ernest Tubb und Bill Monroe. Energiegeladener New Wave (The Waitresses) und Punkrock (The Ramones) bildeten den Christmas-Soundtrack der 80er Jahre. Und auch heutzutage wird Weihnachten immer wieder neu interpretiert: “Sleigh Ride” mit Ukulele von Coconami. Marianne Dissard & Amparo Sanchez geben uns einen nachdenklichen Chanson mit auf den Weg in die Feiertage.

Wish You, too – best Christmas ever