Textor – Schwarz Gold Blau



TRIKONT CD/LP US-0439 – VÖ:23. 11.2012

Textor, bekannt als ein Teil der Kinderzimmer Productions, war schon immer mehr als das, vor allem musikalisch hat er stets weiter gedacht. Das beweist er jetzt auf „Schwarz Gold Blau“, einer ungewöhnlichen Platte von ungewöhnlichen Musikern über einen ungewöhnlichen Protagonisten.

„..Diesmal wollte ich  mir ruhig anschauen was mir beigebracht wurde, also auch sehen was ist und nicht nur das, was sein sollte. Wollte mich dem Eckigen, Kühlen, Verkopften, Sechnsuchtsvollen und Wehmütigen trotz allem nähern, anerkennen was ich mir nicht aussuchen konnte und respektieren, wofür ich mich entschieden hatte. Ich wollte sortieren was bleiben darf und was gehen muss.“
Textor

Er erzählt, nein, singt und rappt auf „Schwarz Gold Blau“ um nichts weniger als ein Leben, eine Reise und ein Land zu erschaffen.
Genauer gesagt Westdeutschland, mit dem Gefühl, dass Helmut Kohl einem auf der Brust sitzt und Dieter Thomas Heck dieses bizarre Erlebnis moderiert, mit Trio und Kraftwerk im Ohr, die Kompositionen von Werner Heymann und Mischa Spoliansky spielen, während man in seinem Poesiealbum die Einträge von Marlene Dietrich und Hildegard Knef anstaunt.
Alles, was einem lieb oder verhasst oder beides ist, erkennt man im korrekten Moment wieder: In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine, Was hat Dich bloß so ruiniert, Helter Skelter, Kreuzberger Nächte, Der wilde wilde Westen der gleich hinter Hamburg anfängt, und zwar genau im Wagen vor mir. Rata rata ratatatata.

„..Es ist wohl kein Zufall, dass der erste Song an dem ich gearbeitet habe „Fahr mich nach Hause“ war, denn die erste große Frage ist: Wo und wie ist zu Hause?“
Textor

Die elf Stücke von „Schwarz Gold Blau“ sind irgendwo zwischen dem deutschen Lied und dem amerikanischen Song angesiedelt. Das erklärt auch die Instrumentierung – ein tiefer gelegtes Tanzorchester: Zwei Geigen, ein Cello, ein Kontrabass, ein Klavier, eine Gitarre. Kein Schlagzeug, der rhythmische Zug wird hier durch die alte schlagzeuglose Rhythmus-Section aus den 40ern mühelos erreicht. Hier und da ein elektrischer Bass, ein Rhodes ersetzt das Piano und elektronische Sampeleien ergänzen den Klang.

„..da gibt es ein kurzes Zeitfenster in den 20ern und 30ern, urbane Musik auf Deutsch von hauptsächlich jüdischen Künstlern, in der eine Nähe zwischen klassischer Musik und Pop der Zeit sichtbar wird, die es so nicht mehr gibt.“
Textor

Ein ungeheures Talent für Sprache und die Gabe, durch Geschichten eine Welt entstehen zu lassen sind das, was Textor aus seiner Zeit als Rapper mitbringt. Und so macht er das sichtbar, was wir eigentlich alle hinter den Klischees entdecken könnten, wenn wir nur einmal hinsehen würden.

„..so akustisch, so trocken, so unsentimental wie möglich, genau wie die Geschichte, die das Album erzählen soll.“
Textor

Jemand singt „Ich“ für Dich, nennt einen Namen und es fühlt sich wahr und gut und schön an.

Erinnert ihr euch? Wie wir damals an der Araltankstelle ein Sixpack kauften, um dann im Auto auf der B19 vorzuglühen. Das Ziel: die Großraumdiscothek Lift Off. „Schwarz Gold Blau“ heißt das neue Soloalbum und Wort-Sound-Werk von Textor, das jetzt beim Münchner Label Trikont erschienen ist.

 

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ROLLING STONE – Dezember 2012
“Textor, der Rapper von Kinderzimmer Productions, hat ein fantastisches Soloalbum veröffentlicht. …”

 

 

 

 

Textor zu Gast bei Radio BYTE-FM
“BONUS REFERAT mit Ale & Harald / 21.11.12″
Wenn es ihn nicht geben würde, müssten wir ihn erfinden: Textor ist einer der Musiker, die ins Bonus Referat reinpassen wie eine Patrone in den Colt. Oder wie ein Dübel in die Wand. Oder wie eine Birne in die Fassung.
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“Lokalmatador”
Textor zu Gast bei Radio Eins / RBB
Textor alias Henrik von Holtum ist vor allem bekannt für sein Mitwirken bei der Hip-Hop-Formation Kinderzimmer Productions. Nun erscheint sein erstes Soloalbum „Schwarz Gold Blau“ und das hat mit Hip Hop nicht mehr viel zu tun. Die Instrumentierung: Streicher, Bass, Gitarre, Klavier ist neu, doch der Wortflow von MC Textor ist der alte. Am 23.11. tritt der Künstler im HBC-Club auf, doch heute ist er erst einmal zu Gast bei radioeins.

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Textor – Interview auf Mixery-Raw-Deluxe:
Textor über sein Solo “Schwarz Gold Blau” und seine musikalische Vergangenheit mit Kinderzimmer Productions

 

weitere Pressezitate zu Textor:

 

„Textor, der Rapper von Kinderzimmer Productions hat ein fantastisches Soloalbum veröffentlicht..Post-HipHop mit Tanz-Combo und elektronischen Tupfern. Eine Affäre des deutschen Kunstliedes mit dem amerikanischen Song.. So nah am deutschen Alltag wie kaum ein anderer Liedermacher.. manches erinnert an die schläfrige Spannung der Chicagoer Band Souled American.“ Rolling Stone

 

„…Das ist nicht alte Schule, das ist der Sound der 40er. Und weil HipHop da noch nicht mal im Uterus schwamm, machen sich Raps hier rar. Der Clou an dieser Platte: Obwohl Textor seinen Sound umwirft, haut er die alten Geschichten raus. All das im Sprechgesang zu einem Sound wie aus einer verrauchten Jazz-Bar. Textor macht einen Strich unter HipHop. Gut nur, das er immer noch viel zu schreiben hat.“
Szene Hamburg

 

„..Ein autobiographisch beeinflusstes Romanalbum, basierend auf minimalisiertem HipHop, Schlagerfragmenten und Tom-Waits-artigem Klangoriginalismus. Und natürlich Textors weiche Macho-Stimme. Fürs jazzige Gemüt gibt es Kontrabass und für die Kunstlied-Interessierten die Streicher..  Kleinheitsgefühle ergeben hier große Hits..  Die gelungenste autobiographische Platte seit „So Allein“ von Die Regierung 1990.“
Junge Welt

 

„Kinderzimmer Productions sind nicht mehr, aber das Schaffen von Textor bleibt ambitioniert und hintergründig: definierte sich das Ulmer Duo, eine Speerspitze des deutschen HipHop, genau deswegen, weil es mit so vielen Regeln des Genres brach, so durchleuchtet der ehemalige MC heute das deutsche Liedgut an sich, bricht es auf und setzt es neu zusammen. Der Titel seines Solodebüts „Schwarz Gold Blau“ klingt wie eine alternative Deutschlandfahne, ähnlich schreibt Textor hier ein alternatives deutsches Songbook..“
Piranha

 

 

 

„..Aus Deephouse in Diepholz ist Samstagnacht im Lift off an der

B 19 geworden. Textor erzählt aus dem Leben eines Jugendlichen in den 80ern von Neu-Ulm bis Kreuzberg. Das ist – zumindest für uns Kinder vom Bahnhof Sony – ebenso traurig wie anheimelnd und strahlt genau diese Mischung aus Wehmut und Abstoßung aus, die einen Lachen, Heulen, in Fotoalben beißen und Asbach-Cola bestellen lässt.“

Szene Augsburg

 

„..scheint Textor weniger daran gelegen, sich mit Henrik von Holtum im Hier und Heute auseinander zu setzen, sondern vielmehr den Weg dahin erkunden zu wollen. Konkret Eigen-Biografisches hält sich darin die Waage mit Beobachtungen und Erfahrungen anderer; Kitsch paart sich mit Häme, Sehnsüchte und Ängste spielen Reise nach Jerusalem. Wie Textor diesen Geschichten eine Stimme gibt und ihnen Profil verleiht, das ist schlichtweg atemberaubend. Seine in über 25 Jahren Basis-Maloche erarbeiteten und stetig verfeinerten Qualitäten als Wort-Akrobat scheinen nur darauf gewartet zu haben, das Two-Turntables-And-A-Mic-Prinzip hinter sich zu lassen. Schlicht: Wahnsinn. Kurz: 2012-Muss.“ JoinMusic

 

„Überraschend Eklektisches aus Techno, Rap und Songwriting. Tolle Texte, musste mehrmals laut lachen!“

„This ist Awesome. Yeah, this is exciting.“

“Great lyrics!“

 “It reminds me of The Streets – but done with a German twist. It`s spoken rap more than rhythmic rap.”

”Eine Reise quer durchs Land, ungewöhnlich, aber interessant erzählt.”

Intro – Platten vor Gericht

 

„..macht hier einen großen, unverschämt guten Schritt zur klassischen Songwriter-Attitude. Seine Solo-CD behandelt Liebe und Melancholie, direkte Tristesse und distanzierte Sozialkritik auf höchstem Niveau. Gottlob ohne jede neudeutsche Witzigkeit, dafür mit Humor trifft Henry Valentino auf Truckstop und die Gebrüder Blattschuss – geschicktes Zitieren ist die halbe Miete..“
Westzeit

 

„..gut dass er weiter macht. Seine Gabe, Beobachtungen in tolle Sätze und Formulierungen zu packen, ist auch hier umwerfend.. Das entfaltet erwachsenen Reiz jenseits des Kinderzimmers durch das feine Zusammenspiel der reduzierten Instrumentierungen und die unglaubliche Wortgewandtheit.“
Flight 13

 

„..Die Songs bewegen sich zwischen dem deutschen Lied und dem amerikanischen Song. Die Instrumentierung ist entsprechend: Zwei Geigen, ein Cello, ein Kontrabass, ein Klavier, eine Gitarre. Kein Schlagzeug. Sein unfassbares Talent  für Sprache und Geschichten wird so mehr als spürbar. Textor ist großartig und wir rühmen sein Solo-Debüt mit der FC St.Pauli.FM Auszeichnung: Album der Woche.“
FC St.Pauli

 

„..Das Album der Woche mit der Option auf einen Platz der ersten drei Alben des Jahres.  ..Kreuzberger Nächte ist ein Geniestreich der Inkonsequenz mit relativ offenem Ende, der den allnächtlichen Rausch hinterfragt – trotzdem ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben.“
Concert-News

 

„..Extrem besondere Platte“..  „eine Reise in eine Vergangenheit mit grandioser Konsequenz“.. „Erfahrungen an die ich mich minuziös erinnern kann“..  „er beschreibt eins zu eins die Welt die man verlassen wollte“..  „eine geschriebene, absolut literarische Platte“..  „mindestens 18 doppelte Böden“.. „wie er deutsches Liedgut zitiert, fast Heimatmelodien und das ganz bewusst, Portraits von dem was Heimat sein kann“..  „liebevoll und detailliert ausgearbeitet“..  „spielt sich da ab, wo Heimat nicht behaglich ist, sondern grau“..  „ein Gefühl von Blau: melancholisch, sehnsüchtig, traurig, fast verzweifelt“.. „er versucht ein Blue, sagt man dazu im Englischen“.. „wo das Gefühl von Provinz im Herzen der Metropole weiterlebt“..  „will kein Pop sein, Americana vielleicht, Souled American,  Lambchop, Hamburger Schule“..  „perfekt in seiner konzeptionellen Strenge“..  „die kammermusikalische Untermalung macht das Konzept total interessant.“
Radio Eins-Soundcheck

 

„..Bemerkenswerter Weise funktioniert dieses ambitionierte Unterfangen außerordentlich gut. Die melancholische Note zahlreicher Tracks hüllt einen watteweich ein und lässt auf weitere Großtaten in nicht allzu ferner Zukunft hoffen. „Schwarz Gold Blau“ ist das wohl außergewöhnlichste HipHop Album des Jahres…Lieber Textor, wir verneigen uns.“ www.zuckerklick.de

 

Trikont US-0439 // Vinyl-Edition inclusive kostenlosem mp3-Download !

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