Express Brass Band – We Have Come

US-0447_EXPRESSBRASSBAND_Cover„Es gibt Bands, die man erfinden müsste, wenn es sie nicht schon gäbe. Die Express Brass Band ist so eine Gruppe.“

 Bayerischer Rundfunk

„Es ist klar: man muss diesen Männern und Frauen leibhaftig begegnen – nach Möglichkeit nicht erst auf der eigenen Beerdigung.“

TITELblog

„Die Express Brass Band klingt schlichtweg wie niemand anderes auf dem Markt – das nenne ich Handschrift.“

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“Seit vielen Jahren können sich die Zuhörer an den wild verwehten, feurig süßen, mit edlen musikalischen Anspielungen gespickten Klängen der Express Brass Band ergötzen, auf Berliner Dächern und bei Kulturfestivals, in S-Bahnen und auf Schiffen, in der Offenheit von Parks und der Abgeschlossenheit von Gefängnissen. Die Band hat in Süditalien und Nordengland gespielt, in Moskau und in Rom, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in der Mongolei der zentralasiatischen Musik freie hingefetzte Klänge entgegenhält.“
Joseph v. Westphalen
Das Münchner Kollektiv Express Brass Band zelebriert seit 15 Jahren im Geiste des Sun Ra Arkestra oder des Art Ensemble of Chicago einen unverwechselbaren Brass-Band-Stil, tief verwurzelt im Jazz, Soul, Afrobeat, mit Einflüssen orientalischer Musik vom Maghreb bis Afghanistan.
„We Have Come“ zeigt die Vielfältigkeit eines musikalischen wie sozialen Experiments in einem Aktivitätszeitraum von der Gründung der Band bis heute. Wobei die Bandkultur auch mit wechselnden Besetzungen und Gastauftritten befreundeter Musiker der internationalen Szene stets heterogen bleibt.

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Entstanden ist ein musikalisches Mosaik, ein Patchwork aus verschiedenen Phasen – frühe Übungsraumaufnahmen gehen über in Konzertmitschnitte, neuere Studioaufnahmen stehen neben Versatzstücken und Intermezzi verschiedenster Art. Herausgekommen ist ein zusammengemischtes Gumbo, das den „spirit“ dieses Kollektivs einfängt.
Als nicht weg zu denkender Bestandteil der Münchner Subkultur sorgt das Kollektiv von Anfang an für regen Austausch von Musik und Musikern. Seit 2001 war die Express Brass Band mehrfach zu Gast bei internationalen Brass Band- und Street Art Festivals in Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, England und der Türkei.
Bei den Münchner Opernfestspielen 2010 tauchte die Express Brass Band im Projekt „Narrenschiffe“ der römischen Komponistin Lucia Ronchetti auf. 2012 waren sie anlässlich der Eröffnung des Deutschlandjahres in Moskau zu Gast.

 

 

PRESSESTIMMEN:

 

Ende der Neunziger Jahre tauchte die „ Express Brass Band “ auf Münchens Straßen auf. Gelernte Muster des althergebrachten Musikhörens und der Frontalbeschallung in verrauchten Kellerclubs ignorierend, bespielt die Formation seither alle möglichen und vor allem unmöglich scheinenden Locations.

Marschierend auf der Straße, beschwingt beim Frühschoppen oder beinahe orchestral auf großen Festivalbühnen.

HIER GEHT ES ZUM AUSFÜHRLICHEN  INTERVIEW MIT WOLFI SCHLICK…

 

 

 


Funky Blasorchester

Die Welt ist groovy

Kosmopolitisch statt krachledern: die freigeistige Münchner Express Brass Band und ihr zwischen allen Stilen angesiedeltes Album „We Have Come“….
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“Der Straßenfunk der Turbobläser” – HIER KOMMEN SIE ZUM ARTIKEL

 

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Süddeutsche Zeitung – 19.6.2013

Abendzeitung München – 19.6.2013

 

 

 

Seit über 15 Jahren hat sich die Express Brass Band, eine der letzten großen Vertreter der heute fast vergessenen Kunst der großen Brass Bands mit einem größeren Augenmerk auf Drive, Folklore und Weltmusik denn auf Jazz, einen Namen als echte Brass Band-Bank mit zielsicherem eigenen Musikkonzept mit hohem Wiedererkennungswert erspielt.

 

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Das lose Münchener Kollektiv Express Brass Band verbindet seit 15 Jahren Menschen und Musikstile. Ob bei Beerdigung und Hochzeit, in Kellerclub, Parkanlage oder beim Straßenmusik-Festival: Als Blechbläser-Kollektiv hinterlässt man bleibenden Eindruck. Die Express Brass Band hat sich von Nordengland bis Moskau, von München bis Südfrankreich Fans und Freunde erspielt. 2004 gab es auf der bei Trikont veröffentlichten Blumenbar Produktion Oriental Journey erstmals Aufnahmen der Münchner zu hören, seit dem steht eine CD-Produktion im Raum. Nicht zuletzt angesichts wechselnde Formationen und verschiedener Spielarten konnte aber jahrelang kein zufriedenstellender Weg gefunden werden, dem Musikkosmos der spielwütigen Kombo gerecht zu werden. Das nun erscheinende We have come ist gewissenermaßen ein Kompromiss. Weder gängiges Studioalbum noch reiner Livemittschnitt – es handelt sich vielmehr um ein Patchwork aus Studio-, Live und Proberaumaufnahmen, garniert mit einigen Intermezzi wie einer Telefonaufnahme eines Waldron-Stückes von Marja Burchard am Telefon. Bei Marja Burchard handelt es sich um die Tochter von Embryo-Kopf Christian Burchard, welcher diverse Aufnahmen mit dem von Ende der 60er bis 1990 in München lebenden Jazzer Mal Waldron (begleitete u.a. Eric Dolphie und Billie Holliday) machte. Burchard brachte bei der Express Brass Band auch Einflüsse aus dem Maghreb und Afghanistan mit in das Soundgebräu, in dem unter anderem auch der freie experimentelle Jazzgeist eines John Coltrane oder Albert Ayler seine Spuren hinterlassen haben. Auf we have come stehen Eigenkompositionen neben Traditionals und Coverversionen von Moondog und Jimi Hendrix. Die CD ist, auch aufgrund der im Hause Trikont üblichen, erhellenden und erheiternden Liner-Notes, ein guter Einstieg in das Universum der Express Brass Band. Als klassisches Album funktioniert ein solches, wenn auch mit aller Liebe, zusammengeflicktes Werk natürlich nur bedingt. Die Power einer solchen Truppe lebt vom Moment und der Begegnung von Menschen und wäre wahrscheinlich auch mit einem professionellen Studioalbum nur bedingt einzufangen. Es ist klar: man muss diesen Männern und Frauen leibhaftig begegnen – nach Möglichkeit nicht erst auf der eigenen Beerdigung.

 

Titel-Magazin

 

 

Bisher erschienen:
The Express Brass Band & Guests. „Oriental Journey“
Trikont & Blumenbar-Verlag 2004

„Eine rattenfängerische Art von Musik – vital und mitreissend.“
Süddeutsche Zeitung

„Eine Karavanserei mitten in Bayern und eine Kampfansage an die patinaverstopfte Trachtenmusik.“

Sound.de

 

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