Coco Schumann – Rex Casino (CD + DVD)

Herausgegeben von Kalle Laar

Ein privater Mitschnitt von Swing-Großmeister Coco Schumann transportiert uns direkt ins Jahr 1955, ins Berliner “Rex Casino”. Die sieben dort entstandenen Aufnahmen werden ergänzt durch spätere Einspielungen und eine DVD mit seltenen Filmaufnahmen aus Cocos Super 8- und Video-Privatarchiv.
Coco Schumann ist einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust – sein Weg führte ihn vom Berliner Jazz-Underground zu den Ghetto-Swingers nach Theresienstadt, von Auschwitz nach Australien, mit dem Swing zurück nach Berlin.

“Wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren.”
Coco Schumann

Rex Casino ist unser Geburtstagsgeschenk für Coco Schumann, den großen Meister des Swing, der 2009 im Frühling 85 Jahre alt wird und das werden wir, und sicher noch viele Bewunderer und Fans mit ihm feiern.

Die CD:
Coco Schumann war nicht nur der erste Musiker Deutschlands mit einer elektrischen Gitarre, er gehörte auch zu den ersten Besitzern eines Tonbandgerätes. Immer wieder lief es mit, bei Proben und Auftritten. In der Regel wurden diese Aufnahmen allerdings wieder gelöscht, überspielt oder sind sonst wie verloren gegangen. Bis auf Eine. Und diese transportiert uns direkt ins Jahr 1955, ins Berliner Rex Casino. Wir tauchen ein in die Atmosphäre dieses Berliner Clubs, hören im Hintergrund das Publikum, Gläser klirren und Coco’s Combo spielt zum Tanz und zur Unterhaltung. Die sieben Aufnahmen aus dem Rex Casino werden ergänzt durch spätere Einspielungen.

Die DVD:
Zu Coco Schumanns technischer Ausrüstung gehörte schon sehr früh eine Normal 8 und in späteren Jahren eine Super 8-Kamera.Coco filmte leidenschaftlich gerne. So sind seltene Aufnahmen entstanden, z.B. von der Fertigstellung des Märkischen Viertels in Berlin. Straßenszenen der Wirtschaftswunderzeit, und Motive, die das Flair dieser Zeit transportieren, Impressionen vom Ku’damm bei Nacht, Coco’s Combo 1950 spielend in der Kleinen Bar. Wir begleiten Coco auf seinen zahlreichen Reisen als Bandleader auf Kreuzfahrt, unter anderem ins noch unzerstörte Beirut der 1960er,oder in den Senegal. Mit Helmut Zacharias entstanden quasi die ersten Videoclips in den frühen 1970ern. Ergänzend sehen wir Ausschnitte aus dem Film “La Paloma” von Sigrid Faltin (2008), sowie eine Dokumentation des japanischen Fernsehens zur Geschichte Coco’s und des St. Louis Blues.

»Schöner spielt selten jemand traurig – und mit mehr musikalischem Humor.«
Abendzeitung München

»Sein Rhythmusgefühl ist einzigartig, seine harmonischen Raffinessen beeindruckend. Hier entscheiden winzig kleine Details, sekundenlange Verzögerungen, und schon erklingen bekannte Standards frisch. Sehr, sehr gut.«
Jazzthetik

»..Coco Schumann wird hoffentlich noch eine ganze Weile durch die Clubs touren und seine unglaublich elegante Variante des jazzigen Swings mit Abstechern in Randbereiche wie Exotica, Blues und lateinamerikanische Musik spielen.«
Musikexpress

»..Hypnotisch, unangestrengt und frohgemut kommt die Musik daher, stilsicher und weitläufig, hochprofessionell und voller Charme.«
Frankfurter Rundschau

 

COCO SCHUMANN
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