Klaus der Geiger – Der Maestro aus der Schildergasse

Er wurde 1940 geboren und begann sein Violinstudium mit 20 Jahren, bevor er sich entschloss Straßenmusiker zu werden. Er ist bis heute aktiver Musiker und hat 2011 den RUTH-Preis für sein Lebenswerk in Rudolstadt verliehen bekommen.

Zeltphoto_web

Klaus der Geiger und die Kölner Straßenmusiker

Klaus der Geiger, der ausgebildete klassische Violinist, der schon in Symphonieorchestern gespielt und eigene Kompositionen aufgeführt hatte, dem Mauricio Kagel ein Stipendium in den USA beschafft hatte, stieg auf zum wohl bekanntesten Straßenmusiker der Republik. Silvester 1985 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung eine ganze Seite über den “Maestro aus der Schildergasse”, wofür der Journalist Gerd Kröncke den “Kisch-Preis” bekam. “…so chaotisch und anarchisch kann sonst keiner spielen, so leicht und so wild (…) es ist Klaus der Geiger, den jeder kennt in Köln (…) wie er, die Menschen mitreißend, als Entertainer sich beugt und biegt, wie er springt und sich verausgabt, das ist jedesmal eine Show (…) wenn er ausnahmsweise klassisch spielt, dann gibt es keinen unreinen Ton, das klingt garnicht akademisch, und bei den großen Violine-Stücken swingt eine Hauch von Django Reinhardt mit.” Dieser “konsequente Anarchist in seiner ganzen Lebensweise” sei eine “moralische Instanz, frei von jeder Aufsteigermentalität.” Klaus der Geiger musiziert und singt zusammen mit dem vielfältigen Instrumentarium der “Kölner Stadtmusiker”.

Ankündigung im WDR Fernsehprogramm vom 27. Februar, 1979:

Streik, Fahrpreiserhöhung, Bankpleite – Klaus von Wrochem, Straßenmusiker, findet die Themen für seine Lieder in aktuellen Tagesereignissen. Seine Songs sind einfach, aber voll agressivem Witz. Er hat eine ungewöhnliche “Karriere” gemacht: Studium an der Musikhochschule Köln, Meisterschüler, Stipendiat an einer amerikanischen Universität. Doch dann: ein Leben ohne Konventionen.

…und Hier kommen Sie zum Artikel “Der Maestro aus der Schildergasse” aus der SZ (Silvester 1985/Neujahr 1986)

sz_artikel_silvester_1985_l

 

 

 

DIE VERÖFFENTLICHUNGEN:

 

KLAUS DER GEIGER – Arbeit Macht Frei

Das Original-Vinyl kann man bei AMAZON, I-TUNES , MUSICLOAD und allen bekannten Download-Shops digital erwerben!

URSPRÜNGLICH ERSCHIENEN BEI BLUFF RECORDS IN KÖLN, 1973
(Bluff Rec. BF 1010)

Musiker:
Klaus von Wrochem: Violine, Gesang
Peter Trunk: Bass/Piano
Richard Palmer: E/A Gitarre
Curti Cress: Schlagzeug
Andy Marx: Banjo

Texte: Klaus von Wrochem
Musik: Peter Trunk/Klaus von Wrochem
Produziert von: Janusz Henryk Kryst
Aufgenommen: 1973 im Studio 70 – München
Toningenieur: Jürgen Köppers
Tonassistent: S. Salm
Photos: Alberto Montani
Umschlaggestaltung: Janusz H. Kryst
Vielen Dank: Axel.

arbeit_macht_frei_front_webcover

1. Arbeit macht frei
2. Ich bin so satt
3. Zahltag
4. Suff Suff, Kiff Kiff
5. Müllers Kuh
6. Töff Töff, Straßenbahn
7. Christian
8. Herr Generaldirektor sagt.


KLAUS DER FIEDLER UND TONI – Straßenmusik

TRIKONT US-0013

EINE ORIGINAL TRIKONT PRODUKTION
Erstveröffentlichung 1975

Das Original-Vinyl kann man bei AMAZON, I-TUNES , MUSICLOAD und allen bekannten Download-Shops digital erwerben!

Dies ist eine Live Aufnahme. Ein Teil wurde im Oktober 75 in der Fußgängerzone in Frankfurt aufgenommen mit einem 2-Spurgerät. Der andere Teil einige Tage später im Kneißl-Keller des autonomen Stadtteilzentrum München-Milbertshofen mit einem 4-Spurgerät. Bei diesen Aufnahmen spielten noch mit: Tommi (Gitarre) und Uli (Harmonium), beide aus München.

0013_front_webcover

1. Bolle [4:12]
2. Oberaufsichtsrat [4:01]
3. Frühlingslied [3:10]
4. Rosie [3:10]
5. Amazing Grace [6:25]
6. Herstatt-Blues [5:19]
7. Die Katharina Focke [2:42]
8. Kumpellied [7:09]
9. Nachbar [5:57]


KÖLNER STRASSENMUSIKER – Ab dafür!

TRIKONT US-0044
EINE ORIGINAL TRIKONT PRODUKTION
Erstveröffentlichung 1980

Das Original-Vinyl kann man bei AMAZON, I-TUNES , MUSICLOAD und allen bekannten Download-Shops digital erwerben!

Die Kölner Straßenmusiker:
Klaus Krummhorn: Geige
Christl Knispel: Geige
Big Joe: Gitarre
Kurti Hurtig: Gitarre
Toni Torte: Akkordeon

Zuhörer: Jonny McDotter, der Mann aus dem Ei
Toningenieure: Raymond Lacoste und Andre Derron

Aufnahmen in der Fußgängerzone in Winterthur und in der Alten Mühle in Merenschwand

0044_front_webcover

1. Ab dafür [04:45]
2. Drückeberger [07:20]
3. Bauwagenlied [08:55]
4. Schildergassenlied [04:07]
5. Linker Poker [07:14]
6. Straßenbahn [04:25]
7. Teufelstanz [03:10]
8. Frühlingsschräggie [03:50]

 

KLAUS DER FIEDLER UND FREUNDE – Es Ist Krieg

TRIKONT US-0096  – Unveröffentlichte Aufnahmen
EINE UNVERÖFFENTLICHTE ORIGINAL TRIKONT PRODUKTION
Produziert 1982

Das Original-Vinyl kann man bei AMAZON, I-TUNES , MUSICLOAD und allen bekannten Download-Shops digital erwerben!

0096_cover_entwurf_webcover

Das Plattencover in der ursprünglichen Planung (oben) und der Labelsticker (unten).

0096_Labelsticker_web

1. Es Ist Krieg [7:16]
2. Wasser [14:45]
3. Hiroshima [4:43]
4. Startbahn West [13:20]
5. Bullenlied [4:22]
KLAUS DER GEIGER & KÖLNER STRASSENMUSIKER – Mutter Erde

TRIKONT US-0134
Vinyl-LP mit Beiheft

EINE ORIGINAL TRIKONT PRODUKTION
Erstveröffentlichung 1986

Das Original-Vinyl kann man bei AMAZON, I-TUNES , MUSICLOAD und allen bekannten Download-Shops digital erwerben!

Es spielen:
Klaus von Wrochem (Gesang, Geige)
Michael Rheinländer (Gesang, Akkordeon)
Rita Luysberg (Gesang, Querflöte, Percussion)
Ricky Chatelain (Gesang, Schlagzeug)
Antje von Wrochem (Gesang, Gitarre, Percussion, Bass)
Markus von Wrochem (Gesang, Tenorsaxophon)
Paul Broisch (Gesang, Gitarre, dicke Drum)
Kurt Diepenthal (Gesang, Altsaxophon, Percussion)
Bijan Majoub (Gesang, Mandoline, Flöten, Bombarde)
Frank Theilen (Gesang, Percussion)
Hartmut Kühn (Bass)

Cover:
Collage (Vorderseite): Antje von Wrochem
Bilder (Rückseite): Irma Schreiber / Reiner Wirtz
Grafische Gestaltung: Michael Keller

Musik und Texte:
Klaus der Geiger & Kölner Straßenmusiker

Tontechniker: Anton Bubenik, Ingo Kühler.
Aufgenommen im Studio Octopus.

0134_front_webcover

1. Taste Of Honey [05:18]
2. Strahlen [05:40]
3. Mutter Erde [09:46]
4. Möwe [08:05]
5. “”"Rumänisch”"” [05:30]
6. Ich war Einmal Klein [06:54]