I Smell A Rat – Early Black Rock’n Roll II (1949-1959)

i Smell a rat* Howlin’ Wolf * Big Mama Thornton * Guitar Slim Well * Billy The Kid Emerson * Johnny Guitar Watson * The Coasters * Chuck Willis * Tarheel Slim * Little Esther Phillips * Robert Hockwood Jr * John Lee Hooker * Junior Wells * Amos Milburn * Lonnie The Cat * Etta James * The 5 Royales * Little Willie John * Sister Rosetta Tharpe * Big Maybelle * Sandra Meade * Bo Diddley * Sly Fox * Andre Williams * Rosco Gordon * Chuck Berry * Jimmy McCracklin

EINE ORIGINAL TRIKONT PRODUKTION
Herausgegeben von Jonathan Fischer

Im Januar 2009 erschien “ROLL YOUR MONEYMAKER” die erste, von Jonathan Fischer herausgegebene Compilation mit “Early Black Rock’n Roll” – viel gelobt, viel gehört und viel geliebt. Nun also mehr davon…:

Anfangs war Rock`n Roll nicht viel mehr als ein Wort: Eine Unterabteilung des Rhythm`n Blues, die besonders gut geeignet war, weiße Teenager in ihren Bann zu ziehen. Der weiße Radio-DJ Alan Freed hatte die schwarze Rhythm`n Blues-Musik, die er über den Äther jagte, “Rock`n Roll” getauft – sollte es ein Versuch gewesen sein, die Wurzeln des Genres zu verschleiern, dann schlug er gründlich fehl. Schließlich bezog sich die Opposition des Mainstreams gegenüber der neuen Mode nicht nur auf deren Aggressivität, Sexualität und Lautstärke, sondern vor allem auf deren schwarze Ursprünge. Kein Wunder, wenn Fats Domino, Joe Turner oder den Platters als ersten der Crossover gelang – es waren die Musiker, die noch am wenigsten von der sexuellen Bedrohung ausstrahlten, die landläufig mit den Rhythmen des schwarzen Rhythm`n Blues assoziiert wurde. Sie ebneten den Weg für weiße Musiker wie Bill Haley und mussten zugucken, wie ihre Songs in verwaschenen Coverversionen für den weißen Markt nachgespielt wurden.

Denn lange bevor Elvis in den Sun-Studios seinen Hüftschwung fand, sich die Rolling Stones den Mississippi-Blues aneigneten und mit Legionen weißer Bands ihre verstärkten Gitarren aufröhren ließen, hatten schwarze Blues-, Gospel- und Jazz-Performer den Grundstein für die musikalische Revolution gelegt, die die westliche Welt erschüttern sollte: Rock’n Roll. Weit weniger bekannt als ihre weißen Epigonen, stellten schwarze Musiker doch die meist erdigeren Originale als Performer, die für ein stets auf neue Sounds erpichtes schwarzes Tanzpublikum die archaische Wucht des Blues mit Country-Melodien und dem fiebernden Beat der schwarzen Gottesdienste zusammenbrachten, urafrikanische Rhythmen mit elektrischer Verstärkung kurzschlossen.

Denn lange bevor Elvis in den Sun-Studios seinen Hüftschwung fand, sich die Rolling Stones den Mississippi-Blues aneigneten und mit Legionen weißer Bands ihre verstärkten Gitarren aufröhren ließen, hatten schwarze Blues-, Gospel- und Jazz-Performer den Grundstein für die musikalische Revolution gelegt, die die westliche Welt erschüttern sollte: Rock’n Roll. Weit weniger bekannt als ihre weißen Epigonen, stellten schwarze Musiker doch die meist erdigeren Originale als Performer, die für ein stets auf neue Sounds erpichtes schwarzes Tanzpublikum die archaische Wucht des Blues mit Country-Melodien und dem fiebernden Beat der schwarzen Gottesdienste zusammenbrachten, urafrikanische Rhythmen mit elektrischer Verstärkung kurzschlossen.

“I Smell A Rat” sucht genauso wie sein Vorgänger “Roll Your Moneymaker” nach den rohen Ursprüngen des Genres, konzentriert sich auf die eher düstere, Blues-besoffene und moralisch anrüchige Seite des schwarzen Rock`n Roll, die vom Popmarkt oft wenig beachtet wurde, aber spätestens mit der Invasion britischer weißer Rocker zur geheiligten Quelle aller Rock`n Roll-Rebellion aufstieg.

 

Zusammengestellt, kommentiert und herausgegeben von: Jonathan Fischer

“Whatever you call it, it’s wonderful, spirited stuff, ranging from the primal blues spirit of Howlin’ Wolf to the rocking gospel of cover star Sister Rosetta Tharpe, the most influential female guitarist since the legendary Memphis Minnie. Fischer’s selection focuses on the seamier R&B which swept away the eunuch sentimentality of 1950s white pop “like a window being opened to let out the stale air”, as Nik Cohn characterised it: the lascivious snarls of Big Mama Thornton and Little Esther Phillips, the latter’s complaint of “Hound Dog”; the lothario charm of Johnny Guitar Watson; the automotive sex metaphors of Chuck Berry and Billy The Kid Emerson; the hypnotic-exotic rhythms of Rosco Gordon, John Lee Hooker and Bo Diddley; the black rockabilly of Tarheel Slim; and the downright weird, borderline tasteless fantasies of Andre Williams and Sly Fox.” (4 von 5 Sternen, The Independent, UK)

 

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