Bernadette La Hengst – Integrier mich, Baby

Bernadette La Hengst - Integrier mich, Baby ALBUMCOVERBernadette La Hengst hat endlich ein neues Album gemacht. Yeahh!

Es ist das vierte. 4 Jahre nach „Machinette“ und 2 Jahre nach dem Zukunft Album „Sisters & Brothers“ (zusammen mit Knarf Rellöm und Guz) haut sie uns 14 neue smashing Pophits um die Ohren.

Bernadette La Hengst – Integrier mich, Baby by TRIKONT

Selten war La Hengsts Handschrift so ausgeprägt wie auf „Integrier mich Baby“ – trotz oder vielleicht wegen der vielen Gäste auf diesem Album.Da trifft beatender Elektrosoul auf Mariachi-Chansons in lässiger Cumbia-Disco. Auch diesmal hat LaHengst selbst produziert, unterstützt von Olifr M. Guz (Aeronauten) und Peta Devlin (Ex-Die Braut haut ins Auge). Alte Bekannte wie Rocko Schamoni, die Aeronauten-Bläser, Knarf Rellöm, aber auch internationale Gastsängerinnen wie Nathalie Sturlèse oder Rosmery Schoemborn und die Schauspielerinnen Claudia Wiedemer, Bettina Grahs und Marie Löcker sind mit dabei – sie alle sind Teil einer großen Bewegungsmaschine die Bernadette la Hengst immer wieder und immer noch unermüdlich am Laufen hält.
Einige der Songs sind in unterschiedlichen  Theaterproduktionen entstanden: der tanzbare Titelsong Integrier mich, Baby  stammt aus dem gleichnamigen Stück, aufgeführt am Thalia Theater Hamburg. Oder die postfeministische Hymne Ich bin drüber weg, die sie für „Planet der Frauen“ im Theater Freiburg geschrieben hat.
Auf „Integrier mich, Baby“ breitet La Hengst die Arme aus und dreht einfach mal die Hierarchien um: Wer integriert hier eigentlich wen? Und wohin? Und das Alles bitte nicht in trockenen Integrationstüchern sondern zu verschwitzter Love-Disko. Love und politics. Das geht bei der Agitations-Chanteuse Bernadette La Hengst bekanntermaßen immer schon Hand in Hand.
Bist du im politischen auch privat?, eine von vielen Fragen im ausufernden Opener Deine eigene Art und schon dreht sich die alte Forderung nach dem politischen im privaten einfach mal um.
Oder Grundeinkommen Liebe, das wundervolle Burt Bacharach-eske Duett mit Rocko Schamoni, transformiert von einem Liebeslied zu einem politisch-utopischen Chanson, und mit dem leichtfüßig tänzelnden Liebe im öffentlichen Raum könnte sich Bernadette glatt mit den ukrainischen feministischen barbusigen Femen-Aktivistinnen verschwestern.
Von Transformacion als Elektro-Cumbia über das Haus im Ozean in melancholischer Dubdisco bis zum beat-rockenden Rolling Role Models schüttelt La Hengst alle nationalen und geschlechtlichen Identitäten durcheinander, um sie tanzend neu zusammen zu setzen.
Kongenial visuell umgesetzt wurde dieses Spiel mit Identitäten von Volker März, dem bildhauenden Performance-Künstler aus Berlin, der Bernadette als erleuchtete Lampenfigur auf afrikanischen Füssen mit europäischen Sternen erstrahlen lässt.

Bernadette la Hengst im TAZ-Interview:
„Meine Art ist, Lieder zu schreiben, die große Politik auf die Liebesbeziehungen ins Kleine übertragen und dadurch eine Sehnsucht auasdrücken, die jeder nachvollziehen kann. Ich bin Künstlerin, meine Sehnsucht ist mein Kapital. Meine Art ist es, leidenschaftlich Musik zu machen, mich einzumischen, an die Veränderung zu glauben.“„Ich gucke nicht auf das Resultat. Das ist mir zu abstrakt und weitläfig. Ich glaube, wenn man überall kleine Lichtstrahlen aussendet, wird das schon einen Effekt haben und etwas bewegen.“

Hier der ganze Artikel als PDF,
mit freundlicher Genehmigung der grossartigen TAZ:
LaHengst_TAZ-2012_09_22

Bernadette la Hengst im „Junge Welt“-Interview:

„Wie ich die Welt betrachte, das versuche ich von der Politik in das Kleine, in die Zweierbeziehung zu übertragen. Weil sich mehr Leute mit der Zweierbeziehung auskennen als mit großer Politik, weswegen man sich mehr damit identifiziert, wie ich übrigens auch. Die Liebe ist ein Bild für das Große und wenn ich darüber schreibe habe ich das Gefühl, ich kann es den Leuten näher bringen. Und mir auch. Meine Lieder sind ja auch Briefe an mich selbst.” In dem Titel steckt ja alles Mögliche drin: Die Leidenschaft für Liebesbeziehungen und auch eine umgedrehte Integration, wo man nicht sagt: »Integrier dich gefälligst«, sondern »integrier mich bitte«, also »laß mich rein in dein Leben«. Denn nur so kann es funktionieren: Indem sich zwei halbe Teile zusammensetzen. So sehe ich auch die Gesellschaft.“

Hier der ganze Artikel auf der Webseite der “Jungen Welt”:
»Liebe hat etwas kapitalistisches« Das Große im Kleinen und umgekehrt. Über Politik und Gefühl und das neue Album »Integrier mich, Baby«. Ein Gespräch mit Bernadette La Hengst
Interview: Reinhard Jellen

 

„Sie ist – ja was eigentlich? Eine romantische Anarchistin vielleicht. Glam-Rockerin, Rampensau, Analytikerin… Ihr Geheimnis: sie ist undogmatisch. Deshalb kann sie kompromisslos sein und harte Kost in Gute-Laune-Musik packen: Kapitalismuskritik, Integrationspolitik, feministische Diskurse – aber eben so, dass man bestens dazu tanzen kann. “
Bayern 2-Kultur Aktuell

..mit Keyboard, Gitarren und Beatbox und gnadenlos eingängigen Melodien untersucht sie die komplexe Verschränktheit von Leben und Politik, von Geld und Liebe und Öffentlichkeit. Im Publikum tanzen längst die Gedanken in den Köpfen zusammen mit den Beinen weiter und keiner denkt ans Aufhören..“
La Hengst im Mousonturm  – FAZ

„..Jetzt ist die 44jährige Mutter einer siebenjährigen Tochter, das Leben ist eben so passiert, und darüber singt La Hengst – aber auch über Feminismus, Politik und, jawohl, die Liebe. Superplatte.“
Brigitte

„…La Hengst schlägt die Unterhaltungsbranche mit ihren eigenen Mitteln, und das schwungvoll und versiert. …Eine Meisterin des Doppelbödigen.. Bei La Hengst steckt immer was dahinter und seien es großartige Texte.“
Welt am Sonntag

„..Einer der Glanzpunkte ist das Duett mit Rocko Schamoni. Mit solcher Burt-Bacharach-Schwüle macht sogar dieser Politikdauerbrenner Spaß.  Am besten ist La Hengst immer dann, wenn sie die große Politik mal weglässt, wie beim dubbigen Liebeskummerstück „Verhangen“ oder ihrem Gespür für poetische Textzeilen vertraut.“
TAZ

„Persönlich und politisch, reflektiert und aus dem Bauch: Bernadette La Hengst singt auf ihrem neuen Album gleichzeitig inhaltsstarke und musikalisch schöne Lieder: deutscher Popchanson, Disco, Elektrosoul, dazu ein Duett mit Rocko Schamoni.“
Rolling Stone

„..mit einer hohen kreativen Aufgeschlossenheit Pop- referiert Bernadette la Hengst nach Lust und Laune über Liebe und dem Happy End, bis der sterile Hochglanz abblättert.“
Underdog Fanzine

Hyperkultur à la Hengst: Love and Politics: zumindest bei Bernadette la Hengst gehen sie zusammen.“
Deutschlandradio Kultur

„..Das absolut Überragende aber an diesem rundum gelungenen Album ist, dass Frau La Hengst jedes noch so krude Klischee vom Power-Frauen-Pop singender Weise zersetzt.“
Joinmusic

„..Alles beim alten also: Hinhören lohnt sich.“ www.mapambulo.de

Druckfrisch / ARD / 23 09 2012

 


Mehr allg. Infos auch HIER auf der LaHengst-Webseite

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