Presseschau zu “Early Rappers”

“Für die Idee, das Konzept und die Musikauswahl dieser empfehlenswerten Compilation zeichnet Jonathan Fischer verantwortlich, der schon zahlreiche thematische Zusammenstellungen für das Trikont-Label machte. Hier ist Qualität stets garantiert, gelungenes Coverartwork Standard und ein informatives Booklet eine Selbstverständlichkeit. Und da der Titel des Ganzen den Zusatz Part One erhalten hat, dürfen wir uns auf weitere Ausgrabungen freuen.”

Titel-Kulturmagazin: Hipper than hop – the ancestors of rap – Part One

“Da macht das Reinhören wieder mal ordentlich Spaß und sorgt für die eine oder andere neue Erleuchtung. Wie bei allen von Fischer zusammengestellten Compilations gilt auch hier wieder das Fazit: Sachverstand meets Infotainment.”

Sound&Image.de: Neue Platten

Jonathan Fischer hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Label Trikont einen Namen gemacht für anspruchsvolle Kompilationen wie die „Early Rappers“. Sie zeichnen sich dadurch aus, nicht einfach eine Zusammenstellung eingängiger Songs zu sein, sondern Ergebnis profunder Recherche und langfristiger Auseinandersetzung. Alben wie „Early Rappers“ werden damit auch zu einem indirekten Protest wider das Herunterladen von Musik und einem Plädoyer für die Haptik von Alben. Idealerweise hört man sowas auf Vinyl und tatsächlich sind die „Early Rappers“ auch auf diesem erhältlich – aber es ist auch ein ganz guter Trost, zumindest eine CD einlegen zu können, die man dann, im Booklet schmökernd, genießt. (zs) 10 von 10 Punkten

Focus-Online: Platte der Woche: „What Matters Most“

“Das eminent ausführlich gehaltene Booklet glänzt zudem mit reichlich unbekanntem Material aus den unterschiedlichsten Biografien. So finden sich Querverweise von Chuck Berry auf Bob Dylan, die man in diesem Kontext vielleicht nicht unbedingt erwartet oder herausgehört hätte. Early Rappers legt ansonsten aber auch alle Ohren auf die Geschichte solcher wie Fred Wesley, King Stitt, Dr.Horse oder Lightnin’ Slim, zitiert die Nachtclubs von Harlem und greift der sprechenden Musikgeschichte mal kräftig mit beiden Händen zwischen die eigenen Wurzeln. (kel)”

Concert-news.de: Album der Woche: Early Rappers